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Zug und Kloten fordern die Lions

Zug und Kloten fordern die Lions

Ein brisantes Wochenende steht an. Die ZSC Lions messen sich am Samstagabend in Zug, um 24 Stunden später vor eigenem Publikum das Derby zu bestreiten.

Die ZSC Lions haben zwei heikle Aufgaben vor sich. Am Samstag geht es zum EV Zug, am Sonntag gastiert der EHC Kloten zum Derby in Zürich. Die leichte Resultatkrise beim EVZ müssen die Limmatstädter ausblenden. Je länger ein Team auf einen Sieg warten muss, umso mehr wollen und müssen sie ihn im nächsten Spiel holen. Und wundersame Dinge ist man sich beim EVZ gegen die Lions (leider) irgendwie gewohnt... Und obwohl sie sicherlich den CHL-Halbfinal bereits im Hinterkopf haben, müssen sie sich auf die Aufgaben in der National League konzentrieren. 24 Stunden später heisst es für denn Zett dann Derby-Time! Die ersten beiden Derbys in dieser Saison gingen an die Löwen. 4:1-Sieg in Kloten Ende Oktober und 2:0-Heimsieg Ende September. Die Statistik spricht also wieder für den Lions. Aber Derbys haben ihre eigenen Gesetze und denen gilt es als ZSC Lions zu trotzen. 

Fakten

- Die ZSC Lions sind wieder heimstark. Aus den letzten zehn Spielen gab es sieben Heimsiege, davon zuletzt vier in Serie.

- Es läuft wieder in Überzahl. Drei PP-Tore in den letzten vier Spielen machen Mut und den Gegner wieder zunehmend nervöser wenn sie in Unterzahl agieren müssen. 

- Denis Malgin punktet wieder und schraubt das Topscorer-Konto in die Höhe. Er steht bei 32 Punkten und ist bester Torschütze sowie Vorlagengeber. 

- Mikko Lehtonen und Dean Kukan schultern die meisten Minutn Eiszeit bei den ZSC Lions. Der Finne mit knapp 22-einhalb Minuten und der Schweizer mit etwas mehr als 20 Minuten. Zusammen kommen sie auf 9 Tore und 20 Vorlagen.

 

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Gregory Hofmann ist auch in dieser Saison ein wichtiges Puzzlestück beim EVZ. Der Stürmer kommt auf 12 Tore und 14 Vorlagen. Intern ist er der zweitbeste Scorer nach Dominik Kubalik.

 

Im Fokus: EV Zug

 

Voller Fokus auf den Halbfinal der Champions Hockey League? Irgendwie scheint es so, als würden die Zuger zum jetzigen Zeitpunkt alles auf die Karte «Königsklasse» setzen. Nächste Woche kommt es zum Hinspiel gegen den Schwedischen Vertreter aus Lulea, binnen Wochenfrist dann die zweite Begegnung. Reicht es in der aktuellen Form für einen CHL-Finaleinzug? Der EVZ wartet im Jahr 2026 noch vergeblich auf seinen ersten Sieg. Mit vier Niederlagen in Serie empfängt der Meister von 2021 und 2022 den amtierenden Double-Sieger in der OYM hall. Zug schiesst zu wenig Tore und kassiert gleichzeitig zu viele (96:104). Lichtblick in Zuger Ensemble bleibt Neuzugang Dominik Kubalik. Der Tscheche ist Topscorer mit 17 Treffern und 13 Assists, bringt aber eine Minus-Zwei-Bilanz mit. Was den Zugern im allgemeinen Mut macht, sind die Special Teams. Sie haben das zweitbeste Powerplay (25%) vorzuweisen und gehören auch in Unterzahl zu den fünf besten Teams (direkt hinter den ZSC Lions in der Statistik). Die Fans in Zug werden langsam nervös in den Kommentarspalten der sozialen Medien. Sie wünschen sich Punkte von ihrem Team. Und was gäbe es schöneres für den EVZ, als den ZSC Lions Mal wieder ein Bein zu stellen?

Schwierige Situation für Ludovic Waeber und den EHC Kloten. Die Tabellensituation stellt die Flughafenstädter nicht zufrieden.

 

Im Fokus: EHC Kloten

Form: der EHC Kloten kommt ausgerechnet vor dem Derby wieder in Fahrt und wird am Sonntagabend in der Swiss Life Arena weiter für Furore sorgen wollen. Aus den letzten sechs Spielen gab es vier Siege, dabei zur Jahreswende gleich drei in Serie. Am Samstagabend empfangen die Flughafenstädter die Formstarken Genfer in der SWISS Arena. Ein ähnlicher Gradmesser wie die Zürcher dann am Tag danach. Doch Auswärts tun sich die Klotener extrem schwer und sind nach dem EHC Biel das schwächste Team auf fremdem Eis. Gerade Mal einen Sieg aus den letzten acht Auswärtsspielen konnten sie feiern - zu wenig, um in der Tabelle weiter oben zu stehen. Noch haben sie fünf Punkte Vorsprung auf einen Playout-Platz und nur einen Rückstand für die möglichen Play-Ins. Für Kloten ist also ab sofort jedes Spiel immens wichtig, ein Derby sowieso. Aber als Underdog kann und darf man gut mal für eine Sensation sorgen bei einem Spiel von diesem Charakter. Und da die Zürcher keine Überflieger sind in dieser Saison, wittern die Flughafenstädter ihre Chance bestimmt schon für Sonntagabend. 


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