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ZSC Lions verlieren in Genf

ZSC Lions verlieren in Genf

Trotz zwischenzeitlichem Comeback und anspruchsvoller Leistung gehen die Limmatstädter zur Jahreswende leer aus. Sie verlieren in Genf mit 3:5.

So viel Aufwand, so wenig Ertrag. Die ZSC Lions nehmen sich zum Jahresauftakt viel vor und reisen entschlossen bereits in der Früh nach Genf. Die Partie beginnt bereits um 14:00 Uhr und die Jungs dürfen ein wenig ihre sonstigen Rituale und Abläufe nach vorne schieben. Gut 6700 Zuschauerinnen und Zuschauer gönnen sich den Neujahres-Leckerbissen in der Vernets von Genf. Am Ende bejubeln die Heimfans fünf Tore ihrer Helden und dürfen sich über einen wichtigen Dreier freuen. Für die Lions geht es punktlos zurück nach Zürich, wo Analysen anstehen, wie man Lausanne am Samstagabend in Zürich bodigen soll. 

 

Katerstimmung

 

Die Festlichkeiten nehmen für die Herren von Marco Bayer spätestens nach 224 Sekunden ein jähes Ende. Während Vinzez Rohrer erstmals 2026 die Strafbank wärmt, sorgt Veyes auf Zuspiel von Manninen in Überzahl für Feststimmung in der Vernets. Kaltstart für den Zett! Im ersten Drittel finden die Lions schwer in die Gänge. Gerade Mal drei Torschüsse verzeichnen die Statistiker, während Genf ein ums andere Mal gefährlich wird. Der Effort Seitens Heimteam wird mit dem 2:0, 39 Sekunden vor der ersten Pause, belohnt. Josh Jooris sorgt also nicht nur als Warmup-Playlist-DJ für Musik auf dem Eis. Die zwanzigminütige Pause scheint dann überraschend gut zu fruchten bei den Stadtzürchern. Es sind keine zwei Minuten gespielt, da eröffnet Rudolfs Balcers den Score für seine Farben. Und knapp acht Minuten später ist der ZSC dank Nicolas Baechler wieder zurück im Spiel. Es sind definitiv die besten Momente des amtierenden Meisters. Doch statt sich für den starken Mittelabschnitt zu belohnen, wird der zweite Pausentee wohl nicht so gut schmecken. Le Coultre bringt die Genfer mit dem 3:2 wieder in die Spur (35'). Geht noch was, ZSC Lions?

 

Der Adler krallt sich die Punkte

 

Die Partie wird ruppiger und der Trashtalk zwischen den beiden Mannschaft nimmt zu. Es scheint nach 50 Minute jedoch so, als würden die Hausherren zuletzt lachen. In der Druckphase der Zürcher gelingt Sakkari Manninen das 4:2 und die Vorentscheidung. Nochmals einen Zwei-Tore-Rückstand drehen? Wird wohl schwer. Doch Willy Riedi möchte den Fans bestmögliche Unterhaltung und Spannung bieten. Einen Schuss von Denis Malgin lenkt er knapp fünf Minuten vor dem Ende gekonnt an Charlin vorbei zum 3:4-Abschlusstreffer. Zumbühl, der für den kranken Simon Hrubec zum Einsatz kommt, verlässt bei weniger als zwei Minuten auf der Uhr das Eis. Obwohl die Scheibe praktisch nur in Besitz der Löwen ist, gelingt der letzte Treffer das Nachmittags den Genats. Einen  Fehlpass in der GSHC-Zone und Doppelpass später versorgt Puljujärvi die Scheibe im leeren ZSC-Gehäuse. Jubeltraube in Bordeaux, Katerstimmung bei Blau-Weiss-Rot. 

 

(Marko Filipovic, Genf)

Fotos: Media Team ZSC Lions, Marko Filipovic

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