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Weekend-Programm: Sorgenkind und Überflieger

Weekend-Programm: Sorgenkind und Überflieger

Für die ZSC Lions geht es am Freitagabend in die Leventina zum HC Ambri-Piotta. Die Biancoblu schreien nach Punkten in der aktuellen Lage. Dann kommen die Drachen aus Fribourg nach Zürich.

Auf die Zürcher warten zwei Duelle, die unterschiedlicher aktuell nicht sein könnten. Während die Gastmannschaft von Samstagabend ihr Fribourger Publikum mit Platz 2 verzückt, lechzen sie in der Gottardo Arena nach Punkten. Der HC Ambri-Piotta befindet sich nach zwischenzeitlicher Siegesserie (drei Mal gewonnen) wieder im Abwärtsstrudel. Die bittere Realität: Platz 13 und bereits vier Punkte Abstand zum rettenden Ufer. Es riecht fast ein wenig nach Play-Outs gegen Ajoie. Doch noch ist nicht alle Tage. Elf Spiele haben die Biancoblu noch Zeit, sich aus der Misere zu ziehen und eigentlich kommen die Lions gerade Recht. Von neun möglichen Punkten (aus drei Partien) hat der HCAP vier Punkte geholt, deren fünf gingen an den Zett.

Drachen-Ensemble

Verkehrte Welt am Samstag: statt Sorgenkind heisst es Überflieger. Fribourg-Gottéron hat acht der letzten zehn Spiele gewonnen und grüsst direkt hinter dem HCD von Tabellenplatz 2 aus. Alle drei Spiele gegen Gottéron hat der ZSC in dieser Spielzeit verloren. Es schauten gerade Mal zwei Punkte heraus für die Mannschaft von Marco Bayer. Einer nach Penaltyschiessen, der andere nach Verlängerung. Zeit also, die Drachen endlich zu bodigen. Es ist das erste Wiedersehen mit Fribourg, seit der «Skandalpartie» Rund um das nicht gegebene Phantom-Tor am 20. Dezember 2025 in der BCF Arena. Deutlicher konnte die Scheibe damals nicht hinter der Linie sein. Doch angebliches «räumliches Denken» liess die Schiedsrichter das Tor nicht geben - der Anfang vom Ende für die Lions. Revanche ist angesagt am Samstag!

 

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Chris DiDomenico hat es noch immer drauf. 6 Tore und 25 Assists bringt er am Freitag mit in die Partie.

 

Im Fokus: HC Ambri-Piotta

 

Es ist wahrlich keine einfache Saison für die Leventiner. Im alten Jahr gab es noch Unruhen und Rochaden auf den Trainer- bzw. Sportchef-Positionen. Paolo Duca und Luca Cereda mussten Ambri verlassen und übergaben den Verein ihrem Schicksal. Stand heute: Ambri muss sich arg mit den Play-Outs auseinandersetzen. Die Biancoblu haben die zweitschlechteste Abwehr der Liga (139 Gegentore) und haben im Vergleich nur 99 Tore geschossen. Der Ambri-Motor stockt besonders im Powerplay. In genau diesen Gelegenheiten können Spiele kippen, ein Momentum erzwungen oder Siege zementiert werden. Doch Ambri hat aus 108 Überzahl-Gelegenheiten gerade Mal 17 Tore generiert. Zum Vergleich: der Zett hat aus 100-mal Powerplay deren 21 Tore herausgespielt. Ambri hat die schlechteste Powerplay-Quote der Liga und damit sicherlich schon den ein oder anderen wichtigen Punkt liegen gelassen. 

Lucas Wallmark ist nach überstandener Verletzung zurück und orchestriert wie gewohnt das Drachenspiel. 

 

Im Fokus: HC Fribourg-Gottéron

Bevor Roger Rönnberg sein Amt in Fribourg antrat, glänzte er bereits mit grossen Tönen in den Medien. Nun, 41 Spieltage später, können ihm die Kritiker wenig vorwerfen. Natürlich ist während der Qualifikation noch kein Edelmetall für die Vitrine gewonnen, doch Fribourg gehört zu den besten Anwärtern für die heisse Phase der Playoffs. Sollte die Olympiapause nicht gerade den Wind aus ihren Segeln nehmen, werden sie niemandes Lieblingsgegner in der KO-Phase sein. Hier ein Paar weitere Statistiken: bestes Boxplay-Team (89.47%), über 24%-Erfolgsquote im Powerplay, zweitmeisten Tore (134) und drittbeste Abwehr (95). Das Fribourg direkter Verfolger von Davos ist, kommt somit nicht von ungefähr - die Statistiken bestätigen das, was wohl meistens auch auf der Anzeigetafel steht: Fribourg ist ein Winner-Team in dieser Saison. 

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