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Schlüsselmoment in der Halbfinalserie?

Schlüsselmoment in der Halbfinalserie?

Die Zürcher liegen erneut zurück. In Spiel 3 fanden sie keine Mittel um zu Scoren und so müssen sie es wohl oder übel wieder zu Hause richten.

In den beiden ersten Spielen wirkten die ZSC Lions besser und spritziger. So hätten sie mit ein wenig mehr Zielwasser die erste Hürde in Davos bestehen können, obwohl es bekanntlich anders kam. Der Sieg beim ersten Heimspiel war dann mehr als verdient und für viele eine Art «Ausrufezeichen»: Obacht die Lions sind zurück! Am Mittwochabend hingegen geriet Sand ins Getriebe. Die Absenzen von Sven Andrighetto und Jesper Frödén, der Schwede war kurzzeitig ausgefallen, brachten den pumpenden Motor ins Stocken. Nach vorne ging wenig Seitens ZSC Lions und hinten war man trotz solider Arbeit, eben das eine Mal unachtsam. Was nun, am Freitagabend im Löwenkäfig? Die zuvor 19 siegreichen Playoff-Heimspiele in Serie sind passé und sollte ein weiterer dazu kommen, müssen die richtigen Schrauben angezogen werden. Es kommt zur ersten, so richtigen Prüfung in dieser Spielzeit für die Mannschaft von Marco Bayer. Mit ausgeglichener Serie könnte man wieder mit breiter Brust die Mission Eisstadion Davos aufnehmen, mit einem 1:3-Serienstand wird die Sache schon ganz brenzlig.

Mittel zum Erfolg

Eine Tugend hat den ZSC Lions in den vergangenen zwei Jahren viel Erfolg gebracht: das gute, aggressive und so überzeugende Forechecking. Als Einheit, ausgeführt durch Individuen, die sich alle dem Erfolg unterordnen. Denn konzentrieren sich die Limmatstädter auf ihren Gameplan, kann kommen was will: dann sind sie «blitze», um es in Jugendsprache auszudrücken - richtig Stark! Das Siegtor von Barandun im dritten Spiel war nicht das erste so ähnliche Tor. Bereits beim Game-Winning-Goal von Simon Knak im ersten Spiel, hatten die Zürcher den Verkehr vor dem eigenen Tor nicht im Griff. Um so mehr gilt im Löwenkäfig nur eine Devise am Freitagabend: not in my House. Vollgas ZSC!

 

Beine machen ist angesagt. Marco Bayer muss seine Löwen wieder hungrig machen!

 

Spiel 3 ging an Josh Holden. Seine Mannschaft hat nicht brilliert, sich aber auch nicht düpieren lassen. 

 

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