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Lions gewinnen auch Spiel 3

Lions gewinnen auch Spiel 3

Matchpucks für die ZSC Lions. Nach dem besten ZSC-Auftritt dieser Serie fehlt nur noch ein Sieg für den Einzug ins Halbfinale. Simon Hrubec hält seinen Kasten erneut sauber.

Mit einer grossen Choreo des Retro-Logos begrüsst der Limmatblock die Zürcher Hockeyaner zum dritten Duell gegen den HC Lugano. Die Stimmung ist prächtig in der Swiss Life Arena und scheint den Löwen Flügel zu vergeben. Marco Bayer und sein Coaching Team haben ein wenig an der Taktik gefeilt und von ihrem Team gefordert, Details zu ihren Gunsten umzusetzen. Nach der Partie können wir sagen: der Gameplan war astrein! Sie haben über weite Strecken die Kontrolle über das Spiel und gefühlt liegt die Partie nie auf der Kippe. Am Ende ballern die Limmatstädter den HC Lugano mit 4:0 aus dem Stadion und holen sich den dritten Sieg. Simon Hrubec hat nun in 120 Minuten Playoff-Heimspiele 2026 noch keinen Treffer kassiert - gerne weiter so.

 

Premiere

 

Es dauert ziemlich genau eine Viertelstunde bis es die ZSC-Fans ein erstes Mal von den Sitzen reisst. Das bis dato sehr spielfreudige Trio Malgin-Balcers-Andrighetto spielt sich herrlich durch den Lugano-Abwehr und letzterer erzielt den Treffer zum 1:0. Und wie schon am Montagabend gelingt den Zürchern ein Doppelschlag binnen zwei Minuten, der einem eine leichte Tendenz für den Spielausgang gibt. Zum 2:0 lässt sich aber keiner von üblicher Torgefahr herzen! Es ist Dario Trutmann, der in bester Stürmermanier einen herrlichen Zeitpunkt für sein erstes Saisontor ausgesucht hat. Zuvor glänzt die Abwehr und Hrubec und wirft alles hinein. Im selben Atemzug kontert Willy Riedi los und bedient den vorpreschenden Trutmann mustergültig - Trudi macht's dann eiskalt. Die Euphorie wird eine Minute später kurz gebremst, da Lammikko just vor der Pause auf die Strafbank muss. 

 

Business as usual

 

Nach dem ersten Seitenwechsel nimmt Lammikko zuerst auf der Strafbank wieder Platz und grübelt wohl am persönlichen Torrezept. Gesagt, getan! Die Nummer 83 kommt von der Strafbank, kurvt ein paar Sekunden auf dem Eis herum und wumms ist die Scheibe drin. Auf Zuspiel von Sven Andrighetto lanciert der Finne schon früh den dritten ZSC-Sieg in Serie. Von nun an wird es wieder ein wenig rau zwischen den Protagonisten. Lugano findet erneut keine Mittel um die Partie auf biegen und brechen zu drehen. Leider aber tut sich der Zett selbst weh. In der 38. Minute kollidieren Balcers und Andrighetto vor der eigenen Zone ineinander. Topscorer Andrighetto verlässt anschliessend das Eis und kehrt nicht mehr zurück: gute Besserung an dieser Stelle, Sven. Im letzten Abschnitt geht es noch ein wenig hin und her, bis die endgültige Entscheidung in Minute 50. fällt. Ganz nach dem Motto: Tanzt Malgin, tanzt der Löwenkäfig. Er vernascht die halbe Lugano-Abwehr, täuscht einen Schuss an und bedient den freistehenden Justin Sigrist am rechten Pfosten. Sigi lässt sich das natürlich nicht nehmen und schiebt danken ein. Den Schlusspunkt setzt Christian Marti, der sich noch HCL-Aebischer verknüpft und dafür Szenenapplaus erntet. ZSC 4, Lugano 0. Am Freitag hat der Zett seinen ersten Matchpuck für den Halbfinaleinzug. Doch bis dahin sind noch mindestens 60 harte Minuten vor uns. 

 

(Marko Filipovic)

Fotos: Media Team ZSC Lions, Berend Stettler & Melanie Duchene

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