Morgen Mittwochabend (19:45 Uhr, Regional-Eisbahn Sense-See, Düdingen) geht’s in der entscheidenden Partie der Pre-Playoffs zwischen Fribourg-Gottéron und den ZSC Lions Frauen um Alles oder Nichts. «Alles» steht für Halbfinal-Qualifikation und zumindest ein Spiel um die Bronzemedaille, «Nichts» steht für Saisonende ohne Happy End. Beide Teams haben einmal gewonnen, wobei die Höhe der Siege eigentlich keine Rolle spielt. «In der ersten Partie mit dem 5:1-Auswärtssieg waren wir konsequenter und ausgeglichener in unserer Spielweise. Wir waren cooler an der Scheibe und haben sie unter Druck besser in unseren Reihen gehalten, was dazu führte, dass wir das Spiel auch besser kontrollieren konnten», analysiert Headcoach Angela Taylor die Partie in Düdingen. In der Swiss Life Arena sei Gottéron mit mehr Energie aus der Kabine gekommen «und wir hatten zu Beginn Mühe, die gleiche Intensität in unserem Spiel zu entwickeln.» Gottéron habe sehr gut verteidigt und vor allem die Räume so eng gemacht, «dass wir Mühe hatten, die nötigen Freiräume und zu unserem Spiel zu finden.»
Taylor erwartet (erneut) ein Spiel, «in dem die kleinen Dinge entscheiden werden.» Sie ruft noch einmal jene Tugenden in Erinnerung, mit denen die Zürcherinnen in der ersten Partie aufgetrumpft haben. «Ich denke, entscheidend sein werden Werte wie Kampfbereitschaft, Einsatzwille, Disziplin und vor allem Cleverness im Spiel mit und ohne Scheibe.» Man wisse, dass erneut eine enge Partie anstehe, «aber wir sind bereits, auch diese Challenge anzunehmen.»

















