Sehen wir wieder einen wilden Ritt in der Resega oder können die Zürcher dem temperamentvollen Ambiente trotzen und mit kühlem Kopf ihren Job bei erster Möglichkeit erledigen? Seit dem Sieg am Mittwochabend haben die Stadtzürcher vier Matchpucks für den Halbfinaleinzug - doch der vierte Sieg ist bekanntlich der schwierigste. Bei den ersten beiden Spielen sind sie phasenweise mit einem blauen Auge davon gekommen. Nicht so in Game 3. Die ZSC Lions nahmen das Spieldiktat in die Hand und glänzten schliesslich mit einem klaren 4:0 vor heimischem Publikum. Ob mit oder ohne Sven Andrighetto, genau diesen ZSC wollen wir am Freitagabend wiedersehen.
Was kann Lugano noch tun?
Für den Gastgeber aus dem Tessin ist es fünf vor zwölf. Ein weitere Niederlage würde das vorzeitige Saisonende bedeuten. Nach den letztjährigen Playouts hat man sich in dieser Saison wieder rehabilitiert und ist mit viel Vorfreude aber auch Überzeugung ins Duell mit dem amtierenden Meister gestartet. Nun, so scheint es, könnte es bereits ein unschönes Ende nehmen. Doch noch ist nicht aller Tage. Lugano hat besonders in den ersten beiden Spielen bewiesen, dass mit ein wenig mehr Kaltschnäuzigkeit, diese Serie einen anderen Lauf hätte nehmen können. Nun werden sie genau dieses Mindset wieder nutzen müssen und Drittel für Drittel, Minute für Minute annehmen. Kriegen die Luganesi noch die Kurve oder lassen sich die ZSC Lions das alles nicht mehr nehmen?
Erster Matchpuck für die Lions

Die ZSC Lions können mit einem Sieg am Freitagabend den Halbfinaleinzug klar machen. Dafür braucht es aber wohl oder übel «una notte perfetta» in Lugano.

Carrick & Co. wurden schon drei Mal in die Knie bezwungen. Ein weiteres Mal und das Saisonende wäre Tatsache.
















