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Erster Dreier 2026

Erster Dreier 2026

Der Zett kann Lausanne. Malgin und Co. bodigen den Vize-Meister kurz vor dem Ende und gewinnen mit 3:2.

Bevor der Final-Reprise aus den Jahren 2024 und 2025 die Bühne freigegeben wird, widmen die vollen Ränge und Spieler eine Minute des Schweigens den Opfern aus Crans-Montana. Die Gedanken der Lions-Familie sind bei all denen, die ihr Leben verloren haben, den Verletzten und Angehörigen. Mir sind Züri – Mir sind Crans-Montana. Pünktlich um 19:45 Uhr nimmt dann der sportliche Teil die Arena ein. Der Tabellenzweite aus dem Waadtland fordert den Meister der vergangenen beiden Jahre heraus. Wahrscheinlich ist jede noch so kleine Chance, dem ZSC die Grenzen aufzuzeigen, genügend motivierend für die Gäste. Die ZSC Lions hingegen müssen den Tritt ins neue Jahr noch finden nach der gestrigen Niederlage in Genf. Und überhaupt will man in der Tabelle langsam hochklettern. Gut, dass Denis Malgin noch was aus dem Hut zaubert, heute Abend.

Startschwierigkeiten

Die Post geht bereits nach 153 Sekunden ab, doch leider auf der falschen Seite. Yannick Zehnder trifft in der 3. Minute zum 1:0. Seit dieser Saison geht der ehemalige Zürcher für Lausanne auf Punktejagd, jubelt aber verhalten und respektvoll beim Treffer gegen seinen alten Arbeitgeber. Bei den Zürchern ist es Derek Grant, der 79 Sekunden später für Jubel auf den Rängen sorgt. Der Kanadier sorgt mit seinem siebten Saisontreffer für den 1:1-Ausgleich. Danach flacht die Partie ab. Lausanne ist zwar aktiver, doch Robin Zumbühl ist fortan immer zur Stelle. Das grösste Lebenszeichen im ersten Drittel setzt Nicolas Baechler, der Sekunden vor der ersten Pause aus spitzem Winkel an Connor Hughes scheitert. Nehmen die Lions diesen kleinen Schwung gleich mit in den Mittelabschnitt?

Reaktion

Irgendwie brauchen die Limmatstädter diese Saison immer wieder einen Rückschlag, um eine bessere Seite von sich zeigen zu können. Denn zwischen dem 2:1-Führungstreffer von Lausanne und dem 2:2-Ausgleich verstreichen wieder nur 38 Sekunden. Zuerst erhöht Austin Czarnik für den LHC aus dem Slot – viel zu einfach und maximal mit Begleitschutz. Die Halle zum Beben bringt dann Willy Riedi. Der wuchtige Stürmer erzielt via Backhand und mit viel Verkehr vor Connor Hughes seinen zehnten Saisontreffer. Der Ausgang der Partie ist somit auch nach 40 Minuten noch völlig offen. Je länger die Partie dann dauert, je mehr merkt man: der Zett will unbedingt gewinnen. Zumbi sorgt für Ruhe im Kasten, den Rest werden die Kollegen vorne schon regeln. Immer wieder haben sie gute Chancen und drücken vehement auf den Siegtreffer. Auch in Unterzahl lässt man dem Vizemeister nichts mehr gewähren. Dann, kaum zwei Minuten vor dem Ende, lässt der ZSC-Topscorer sein können aufblitzen. Er tänzelt sich durch die Offensivzone des LHC, zieht ab und Tor! Riesenjubel bei Malgin & Co., Feststimmung auf den Rängen. Die Zürcher sichern sich gegen Lausanne HC die ersten drei Punkte im neuen Jahr.

(Marko Filipovic)

Fotos: Media Team ZSC Lions, Melanie Duchene

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