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Der Zett trifft auf neue Gesichter

Der Zett trifft auf neue Gesichter

Die kommenden beiden Gegner: EHC Biel und EV Zug. Beide Mannschaften haben neue Gesichter hinter der Bande und hoffen damit, den Turnaround zum Saisonendspurt zu schaffen.

Die Olympiapause rückt näher und es stehen die letzen beiden Spiele vor diesem grossen Spektakel bevor. Am Freitagabend gastieren die Limmatstädter in der Bieler Tissot Arena, tags darauf kommt der EV Zug auf besuch. Gegen den EHC Biel gab es bisher das Punktemaximum aus drei Spielen und auch tabellarisch spricht vieles für die Zürcher. Aber Obacht, der EHC Biel konnte zuletzt zwei Siege feiern und kommt mit viel Selbstvertrauen daher. Den Sprung auf die Play-In-Ränge wollen sie unbedingt schaffen und müssen daher unbedingt Punkten. Denn die SCL Tigers haben zwei drei Punkte Vorsprung (61 Pkt.), aber auch eine Partie mehr ausgetragen bisher. Die bisherigen drei Spiele gegen den ZSC: 4:2, 2:0 und 4:3 aus Sicht der Zürcher. Bei der letzten Begegnung kurz vor Weihnachten, trumpfte der Kanadier Derek Grant auf. Mit zwei Toren und einem Assist avancierte er zum Matchwinner. 

Prestige-Duell EVZ

Bei den bisherigen drei Duellen zwischen den ZSC Lions und dem EV Zug kamen die zahlenden Fans immer auf ihre vollen Kosten. Zwei Mal nach Verlängerung und einmal nach Penalty erst wurde das Z-Duell entschieden. Ende September und Mitte Oktober ging der Extrapunkt jeweils an den EVZ (2:1 n.V. und 3:2 n.P.). Erst am 10. Januar 2026 konnten die Zürcher erstmals den EVZ in der Spielzeit 2025/26 bezwingen. Beim 3:2-Sieg nach Verlängerungen düpierte Grant kurz vor Schlusssirene Leonardo Genoni, ehe die Nummer 27 in der 63. Minute das Siegtor erzielte. Rein vom Gegner her, könnte dieses Wochenende für Grant und gutes werden. 

 

Zurück auf der grossen Bühne: Christian Dubé coacht seit neuem den EHC Biel.

Im Fokus: EHC Biel

 

Am 19. Januar 2026 trennte sich der EHC Biel vom Schweden Martin Filander. Er wurde dabei von all seinen Aufgaben als Coach entbunden und musste für niemand geringeres als Christian Dubé weichen. Dubé hat Charisma, Dubé weiss wie mit der grossen Bühne umzugehen. Der Mann mit schnittigem Stil und frechem Auftritt versteht etwas von seinem Handwerk. Zuvor fungierte er seit März 2015 bis Mai 2024 als Sportchef respektive in einer Doppelfunktion als Trainer beim HC Fribourg-Gottéron. Seit er als Trainer amtet hat er zur EHCB-Premiere einen Punkt in Lausanne geholt und danach vor heimischem Publikum gegen den SCRJ (5:4) sowie den HC Ajoie (6:3) gewonnen. Eines bleibt wohl in Biel bestehen: Spektakel-Hockey. Nun wollen sie am Freitagabend beim dritten Heimspiel in Serie den grossen ZSC ärgern.

Nachfolger von Michael Liniger: der Kanadier Benoit Groulx

 

Im Fokus: EV Zug

Auch bim EV Zug standen Ende Januar Veränderungen an. Michael Liniger musste nach zehn Niederlagen in Serie seine Sachen packen und für den Frankokanadier Benoit Groulx weichen. Der 57-jährige amtete bis Mitte November in der KHL bei Traktor Chelyabinsk als Headcoach und übernimmt nun das Zepter beim EV Zug. Kaum im Amt, schaffte Zug den Turnaround. Mit Groulx an der Bande konnten sie die Krisen-Serie für den Moment stoppen und mit Siegen in Kloten (2:1) und daheim gegen Langnau (3:1) dem Trend trotzen. Am Dienstag dann war der HCD eine Nummer zu gross vor deren Publikum Beim 1:4 fanden Groulx und seine Leute keine Mittel gegen den Leader der National League. Doch gegen die Zürcher hat der EVZ in jüngster Vergangenheit immer wieder ein Mittel gefunden, um aus schier unlösbaren Situation als Sieger hervor zu gehen. Es ist wohl die letzte Chance für die Zentralschweizer, auf Schlagdistanz mit dem ZSC zu bleiben. Ansonsten bleibt nur noch Lausanne als mögliches Opfer, um die direkten Playoffs zu verpassen. Zug wird also vor der Olympiapause so ziemlich genau wissen, ob sie mit den Play-Ins rechnen müssen oder ein Top-Six-Platz noch möglich ist. 

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