Ausgangslage
Für den HC Davos geht es um die Wurst. Leader mit 111 Punkten auf dem Konto und deren 14 Vorsprung auf Verfolger HC Fribourg-Gottéron. Den Punkterekord des EV Zug (119) haben sie gegen den EHC Kloten verspielt und drin liegen «nur» noch mögliche 117 Punkte. Aber Punkterekord hin oder her, wer soll den HCD eigentlich stoppen? Die Saison war tadellos und es scheint nicht so, als würden sie irgendwie einbrechen. Für den HCD geht es gegen die ZSC Lions einzig darum, die Muskeln spielen zu lassen. Sollte man sich im späteren Saisonverlauf über den Weg laufen, könnten solche Kopfspiele halt eben doch einen Vorteil mit sich bringen - trotzdem die Zähler spätestens ab dem 20. März, Start Playoff-Viertelfinal, wieder auf Null stehen. Die Zürcher hingegen müssen mindestens noch einen Dreier einfahren aus den letzten zwei Spielen. Und was wäre besser, als die Heimspielbilanz ein wenig aufzupolieren? Zwölf von den bisherigen 25 Heimspielen hat der ZSC nicht gewonnen. Die Hälfte davon nach 60 Minuten, die restlichen Partien je drei Mal nach OT oder Penaltyschiessen. Die Festung Löwenkäfig könnte also einen positiven Touch gebrauchen, soll die Serie von 16 Playoff-Heimsiegen de Suite ausgebaut werden. Auswärts haben die Zürcher übrigens die letzten acht Spiele in Serie gewonnen - Bestwert! Für die ZSC Lions geht es nun klar darum, den dritten Tabellenplatz zu verteidigen und zu festigen.
Rückblick
Ende September konnten die Lions den HCD vor heimischem Publikum nicht bezwingen. Der 5:2-Sieg des HCD war nie gefährdet und die Zürcher rannten permanent einem Rückstand hinterher. Gleiches Bild dann auch Mitte Oktober. Beim 1:3 in der zondacrypto-Arena gab es nichts zu holen für die Mannen von Marco Bayer. Dann aber ein Ausrufezeichen im Klassiker im Dezember. In Davos gewinnen die Limmatstädter mit 3:2 nach Penaltyschiessen. Die Partie haben sie über die volle Distanz im Griff und scheinen gar die ganzen drei Punkte mitzunehmen. Doch Davos machte Mal wieder Davos Sachen und glich zwei Minuten vor dem Schluss aus. Jesper Frödén sorgte dann im Einzelduell für die Entscheidung. Der Zett kann also doch noch HCD.



















