Drei Spiele, drei Siege! Die Derby-Bilanz ist auch in diesem Jahr durchaus positiv für die Lions. Ohne Verlustpunkte und somit schadlos ging man jeweils von der Bühne. Doch der letzte Sieg am 11. Januar war alles andere als meisterlich. 24 zu 39 Torschüsse sprechen Bände. Kloten war besser, Kloten wollte den Sieg mehr. Am Ende sicherte ein Blitzmoment von Yannick Weber eine gute Viertelstunde vor Schluss den Zürchern den Sieg. Und der EHC verliess das Eis und wusste selbst nicht, wie sie dieser Partie nicht gewinnen konnten. Das nagt natürlich am ZSC-Selbstbewusst sein und dient nun als zusätzliche Motivation, in der SWISS arena sich von einer besseren Seite zu zeigen. Trotzdem gilt in der aktuellen Saisonphase aber nur eines: ein Sieg muss her. Wenn es sein muss, auch ein dreckiger oder ausnahmsweise unverdienter. Punkte sind das was zählt vor der Olympiapause, der Rest wird später angeschaut.
Schön gespielt, wenig gewonnen
Denn am vergangenen Samstag zeigten die ZSC Lions eine formidable Leistung gegen den zweiten der National League, den HC Fribourg-Gottéron. Doch eben, es sah alles in allem sehr hübsch aus, doch es gab nur einen Punkt für das ZSC-Konto. Deshalb wird wohl eine Kombination aus gutem Eishockey und überzeugender Leistung in Kloten der Schlüssel zum Erfolg sein. Derweil ist das Überzahlspiel der Zürcher wieder ein erfreulicher Part im ZSC-Hockey. Die Statistik ist nun bei 20.39%, somit treffen sie in jedem fünften Powerplay.



















