Fribourg-Gottéron hat aus neun Spielen 22 Punkte gesammelt, doppelt so viele wie die ZSC Lions Frauen, die allerdings ein Spiel weniger bestritten haben. Die Dominanz der Freiburgerinnen und ihr Vorsprung von fünf, sechs beziehungsweise sieben Punkten auf den SCB und Davos (je ein Spiel weniger) sowie Zug (zwei Spiele weniger) lassen eigentlich nur einen Schluss zu: Die Zürcherinnen sind in diesem letzten Spiel vor der langen Pause Aussenseiterinnen. Allerdings: Gottéron hat alle fünf bisherigen Verlustpunkte zuhause eingefahren. 4:9 unterlagen sie im dritten Saisonspiel dem Meister aus Zug und 1:2 nach Verlängerung erst kürzlich dem SC Bern. Beide Teams haben sie allerdings – wieder zuhause – in den zweiten Direktduellen geschlagen. Auch die erste Begegnung gegen die ZSC Lions Frauen haben die Freiburgerinnen in Zürich knapp für sich entscheiden können.
Freiburgs grösste Offensivstärke ist das Sturmtrio um die Französin Estelle Duvin als Center sowie die Kanadierin Ann-Frédérique Guay und die Schweizer Nationalspielerin Norina Müller an den Flügeln. Guays Führung in der Torschützenliste findet auch in Kanada Beachtung: In den sozialen Medien werden ihre Tore und Punkte immer wieder speziell erwähnt, und manche sehen in der 25-jährigen Quebecoise bereits eine Kandidatin für den nächsten PWHL-Draft 2027.
Die ZSC Lions Frauen kommen aus einer zehntägigen Pause. Das letzte Spiel verloren sie zuhause gegen den EV Zug mit 1:3. Vorher hatten sie gegen die Neuchâtel Hockey Academy (8:0) und Lausanne (4:0) zwei Spiele ohne Gegentreffer gewonnen. Allerdings dürften sie – wie bereits gegen Zug – in Freiburg nicht den gleichen Raum für ihr Offensivspiel vorfinden wie gegen Neuenburg oder Lausanne.


















