Die Spiele zwischen den ZSC Lions Frauen und dem amtierenden Meister EV Zug gehören seit dem Aufstieg der Innerschweizerinnen zu den Höhepunkten der Women's League. Die Resultate der einzelnen Partien zeigen einerseits deutliche Siege, aber auch knappe Ergebnisse für beide Teams. Umso spannender ist die Ausgangslage vor dem ersten Derby am Mittwoch: Während die ZSC Lions Frauen mit dem Selbstvertrauen eines souveränen 8:0-Sieges gegen den Tabellenletzten Neuenburg in die Partie gehen, mussten sich die Zugerinnen am Sonntag in Freiburg mit 1:6 geschlagen geben. Niederlagen der Zugerinnen sind seit dem Aufstieg eher eine Seltenheit. In der laufenden Meisterschaft hat das Team von Ex-ZSC-Headcoach Daniela Diaz bereits zweimal verloren: im zweiten Saisonspiel gegen Davos und im sechsten gegen Fribourg-Gottéron. Inwieweit die Ausfälle mehrerer Schlüsselspielerinnen zu diesen Niederlagen beigetragen haben, lässt sich nur schwer beurteilen, zumal die Zugerinnen andere Partien – darunter das erste Duell in Freiburg – mit Kantersiegen beendet haben.
Die Zugerinnen liegen nach sechs Partien auf Rang drei, punktgleich mit dem SC Bern und einen Punkt vor den ZSC Lions Frauen, die bereits eine Partie mehr absolviert haben. Dabei hat der Meister mit 26 Treffern und einem Schnitt von 4,33 Toren pro Spiel den höchsten Tordurchschnitt der Liga. Knapp dahinter folgt Leader Gottéron mit 4,29 Treffern pro Partie, gefolgt von den Zürcherinnen mit 3,57 Toren. Defensiv liegen die Zugerinnen mit 19 Gegentoren und einem Schnitt von 3,17 pro Spiel an fünfter Stelle, die ZSC Lions Frauen mit elf Gegentoren und einem Schnitt von 1,57 pro Spiel hinter Bern an zweiter Stelle. Inwieweit diese Zahlen Einfluss auf das Spiel am Mittwoch haben, wissen zurzeit nur die Eishockey-Götter.

















