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Perfekte Woche: Sieg auch gegen Genf

Perfekte Woche: Sieg auch gegen Genf

Makellos bleiben sie, die ZSC Lions. Nach Siegen gegen Bern und Langnau, gibt's den nächsten Dreier nun auch gegen Genf. Man darf sagen, der Einstand von Claude Julie ist geglückt.

Reife Leistung, ZSC Lions. Während keinem Zeitpunkt der Partie wirkte es so, als könnten die Genfer hier einfach so Punkte mitnehmen. Binnen 60 Minuten hatten die Hausherren alles unter Kontrolle. Klar, Chancen gab es auch für die Gäste, aber nie wirklich klare Dominanz. Und wurde es einmal brenzlig, war Robin Zumbühl zur Stelle. Die ganze Defensivabteilung hat heute gute Arbeit geleistet und nur 23 Torschüsse zugelassen. Keiner dieser fand den Weg ins Tor und so kürte sich «Zumbi» via Shutout zum Spieler des Abends. 

 

Malte-Show

 

Es ist ein Abtasten der beiden Teams zu Beginn. Aber wie schon in den vergangenen Partien, sind es die ZSC Lions, die schnell den Zug aufs Tor suchen und zu ersten Abschlüssen kommen. Am Ende des Tages werden es 39 Torschüsse sein, die den Weg auf den Kasten von Stéphane Charlin finden. Der Genfer Schlussmann hatte also alle Hände voll zu tun. Die erste Schlüsselszene ereignete sich nach einer knappen Viertelstunde. Christian Marti, über den wir später noch mehr sprechen werden, muss wegen eines Crosschecks auf die Strafbank. Das Genfer Ensemble kann Powerplay, dass haben sie in der Vergangenheit oft schon bewiesen. Doch im Offensivdrang enteilt ihnen Malte Strömwall, der nur noch regelwidrig kurz vor dem Abschluss aufgehalten werden kann. Penalty! Nun wird es Still in der Swiss Life Arena. Strömwall nimmt Anlauf, fährt eine hübsche Schleife und zack, klimpert es in der rechten oberen Ecke. Traumtor und 1:0 für die ZSC Lions.

 

KNAKpunkt 

 

Der Mittelabschnitt ist schwere Taktik-Kost für die Fans und der Unterhaltungswert hält sich in Grenzen. Dieser sollte sich dann zum Glück im dritten Drittel steigern und der ZSC-Anhang bekommt für seine Eintrittskarte doch noch eine Portion «ZSC-Show». Es geht noch etwas weniger als zehn Minuten und das Publikum aber vor allem auch die beiden Teams wünschen sich sehnlichst eine Entscheidung bzw. ein Lebenszeichen aus Sicht der Grenats. Sven Andrighetto will sich in Minute 51 im Slot beweisen, bleibt aber hängen an Charlin. Beim Nachschlag trifft er den GSHC-Goalie minim zu spät, was bei den Gästen für Alarmstufe Rot sorgt. Wie Hyänen stürzen sie sich auf den Zehner des ZSC und verteilen die ein oder andere unsaubere Faust ins Gesicht des Zürchers. Die Unparteiischen? Greifen nicht ein. Das will das Heimteam nicht auf sich sitzen lassen und sorgt keine zwei Minuten später für das Karma-Tor des Abends. Niemand geringeres als Christian Marti (Ghetto ist der Götti von seinem Sohn) wuchtet die Scheibe ins Netz. Der Jubel ist riesig und das Stadion explodiert bei der dreifachen «Maaartiii» Ansage. Um die Partie dann definitiv zu entscheiden fehlt noch das obligate Tor von Simon Knak. Der Neuzugang erzielt mit einem halb hohen Schuss links unten für das 3:0 und die Entscheidung (55'). Bei den Gästen geht nichts mehr, während die Lions sich mit La-o-la-Welle und drei Punkten vom Publikum verabschieden dürfen. 

 

(Marko Filipovic)

Fotos: Media Team ZSC Lions, Berend Stettler

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