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Nächster Halt: Davos via Zürich-Altstetten

Nächster Halt: Davos via Zürich-Altstetten

Am Freitag kommt es zum ersten Zürisee-Derby gegen die SCRJ Lakers. Im Anschluss geht es für den Zett am Samstagabend nach Davos.

Zürisee-Derby zum Auftakt ins Wochenende. Nach einem Spielfreien Dienstag (Champions Hockey League war an der Reihe) geht es nun wieder um Punkte in Zürich-Altstetten. Die Dominanz der ZSC Lions, mit dem Rekordstart von zehn Siegen, hat die Medienwelt natürlich beschäftigt. Quo vadis, ZSC? Die Zürcher wollen Punkt um Punkt sammeln und das Konto füllen. Doch die Spiele gegen Rappi haben in der Vergangenheit allerlei Ausgang erlebt. Katersiege, Niederlagen, hitzige Duelle. Auf dem Programm steht also aller Voraussicht nach ein spannendes Match an. In der letzten Saison konnten die Zürcher drei der vier Duelle für sich entscheiden, verloren aber die erste Begegnung in Rappi. Claude Julien wird dafür sorgen wollen, dass dem Zürcher Publikum die erste mögliche Niederlage verwehrt bleibt.

Halbfinal-Revanche

Am Samstag dann geht es in die Davos VAT Arena. Neuer Name, selber Tempel. Dort haben die Zürcher noch vor gut einem halben Jahr kein Mittel gefunden, in den Playoffs zu bestehen. Es ist gleichzeitig auch der Ort, wo sich Lucas Wallmark zur Unsterblichkeit kürte und in der Verlängerung von Spiel 7 den HCD ins Tal der Tränen Schoss. Und jetzt? Der HCD sitzt auf Tabellenplatz 11 und hat nach elf Spieltagen sieben Niederlagen erlebt. Vor dem Duell mit dem Zett geht es nach Lugano, was ebenfalls ein schweres Pflaster sein könnte. Findet der Vize-Meister ausgerechnet gegen die ZSC Lions zurück in die Spur?

 

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Johan Lundskog und seine Mannschaft haben einen schweren Einstand erlebt.

 

Im Fokus: SCRJ Lakers

 

Verkehrte Welt bei den Rosenstädtern. Letzte Saison waren sie nach elf Spieltagen das Team der Stunde und konnten acht Siege feiern. Heuer sind es noch halb so viele, nämlich deren vier (zwei Davon nach Verlängerung). Neuzugänge wie Lebanc oder Herzog haben noch nicht eingeschlagen. Den Abgang von Malte Strömwall konnten sie nicht kompensieren. Was bleibt ist ein knorziger Saisonstart, der den Lakers viel abverlangt. Aber, so ein Zürisee-Derby kann auch Kräfte entfachen. Und mit Nyffeler, Capaul, Ustinkov, Quinn, Herzog, Graf, Segafredo oder Zangger steckt einiges an ehemaliger ZSC-DNA im Kader der Lakers. Warum also nicht den ehemaligen Arbeitgeber ärgern und die erste Saisonniederlage des Zett erarbeiten?

Der Vorjahresfinalist hat sieben der letzten zehn Spiele verloren.

 

Im Fokus: HC Davos

Nein, einen neuen Matej Stransky hat Davos nicht aus dem Zauberhut gezogen. Die Magie des Tschechen fehlt dem Vize-Meister merklich. Neu an Bord sind die Leitwölfe Domink Egli (kaum aus Schweden) und Ken Jäger (zuvor Lausanne HC). Jäger bekam sogar direkt das C auf die Brust, bei der Rückkehr in die Heimat. Doch der HCD-Motor stockt und die Verletzungshexe hat Einzug gehalten in der Berglandschaft von Davos. Zu den Langzeitverletzten gehören Nico Gross, Rasmus Asplund und Simon Ryfors. Auch Harrison Schreiber klagt über Schmerzen. Josh Holden muss also erfinderisch werden. Die Neuzugänge für die Ausfälle müssen zuerst in den Rhythmus und das Teamgefüge finden. Das es nicht läuft beim Tabellen 11 zeigt auch die Topscorer-Liste. Gelbhelm Brendan Lemieux, sechs Punkte, steht zuunterst auf der Liste. 

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