Menü

Klarer Sieg dank starkem Startdrittel

Klarer Sieg dank starkem Startdrittel

Der Zett lässt in Genf nichts anbrennen und brilliert besonders mit den Special Teams. Vier Tore aus dem ersten Abschnitt sorgen schon früh für klare Verhältnisse.

Die Limmatstädter machen in dieser Saison mit den Special Teams einiges richtig. Die Situationen, in denen die Protagonisten speziell gefragt sind, dienen ja schliesslich dazu, Spiele entscheiden zu können. Dieser Sonntagnachmittag war ein Paradebeispiel dafür, was in Überzahl möglich ist. Denn besonders im ersten Abschnitt gilt das Motto: «so geht Powerplay». Die Genfer Hausherren werden für ihre mangelnde Disziplin so richtig zur Kasse gebeten. Der Zett schenkt ihnen gleich drei Tore im Powerplay ein und sorgen damit früh für klare Verhältnisse.

Viererpack

161 Sekunden braucht Juho Lammikko, um sein Team in Führung zu schiessen. Gruber lanciert den Finnen und der erwischt van Pottelberghe im GSHC-Kasten eiskalt unter dem Arm. Der perfekte Start für die Löwen. Fortan bleiben sie am Drücker und geniessen wie bereits erwähnt einiges an Powerplay. Henauer und Karrer schenken dem Zett eine doppelte Überzahl und Puljujärvi muss gar ganze fünf Minuten in die Kühlbox. Der Finne wird für Boarding bestraft, entgeht aber gerade noch so einer vorzeitigen Dusche. Und so erzielen Grant, Frödén und Andrighetto in 3 Minuten und 34 Sekunden drei PP-Tore und stellen auf 4:0 – komfortabel! Einzig der Treffer von Miranda in Minute 18 können sich die Gäste vorwerfen lassen. Aber den Umständen entsprechend haben die Mannen von Claude Julie alles im Griff.

Boxplay und Video-Review

Im zweiten Abschnitt schalten die Stadtzürcher einen Gang zurück. Genf übernimmt vermehrt die Spielkontrolle und sorgt für einen soliden Arbeitstag von Simon Hrubec. Im Mittelpunkt steht der Tscheche, als zur Spielmitte die Schiedsrichter gefragt sind. Während einer längeren Videokonsultation überprüfen sie genau, ob Jan Rutta mit seinem halben «Buebetrickli» erfolgreich war oder nicht. Aber in fünf von sieben Kamerawinkel kann man nicht sagen, ob die Scheibe über der Linie war. Die anderen beiden Ansichten waren nicht relevant vom Blickwinkel her. Hrubec Schoner verdeckt die Scheibe und kann die Schiedsrichter nicht umstimmen. Zwei Mal dürfen sich die Boxplay-Spezialisten der Lions ebenfalls noch beweisen – mit Bravour. Genf kann am Resultat in den zweiten 20 Minuten nichts verändern. Im letzten Abschnitt wird es für Genf dann nicht einfacher. Die Zürcher drehen ein wenig auf und nehmen so den Wind aus den Genfer Adlerflügel raus. Die Defizite im Personalwesen sind an diesem Sonntag eindeutig zu gross – die Verletztenliste der Grenats zu lang. Und so zeichnet sich die vierte Niederlage in Serie für den Meister von 2023 immer klarer ab. Die zwei Strafen in den letzten fünf Minuten helfen natürlich ebenfalls nicht. So ist es Nicolas Baechler, der via Emptynetter in der 60. Minute den Deckel drauf macht und für den Schlussscore von 5:1 sorgt. PS: auf Assist von Simon Hrubec.  

(Marko Filipovic)

Fotos: Media Team ZSC Lions, Berend Stettler / Keystone-SDA

Generalsponsoren

Hauptsponsoren

Sponsoren