Da war aber so richtig viel Zunder mit dabei in diesem «Freundschaftsspiel»
zwischen den ZSC Lions und den Adlern aus Mannheim. Obwohl es «nur» ein Test sein sollte, werden die Gäste aus der sogenannten Eishockeystadt Mannheim mit gellenden Pfiffen verabschiedet. Definitiv nicht alltäglich für eine Partie in der Preseason. Doch die Zürcher zeigen in einer hitzigen Schlussphase viel Klasse und lassen das Scoreboard für sich sprechen.
Handschrift
Das Trainingslager trägt Früchte! Die ZSC Lions überzeugen heute auf voller Linie und sind die meiste Zeit klar überlegen. Die Deutschen Vertreter der PENNY DEL müssen da schon mehr körperlich etwas bieten, um auf sich aufmerksam zu machen. Doch kaum angespielt, sorgt Yannick Weber bereits für die Führung (3. Minute). Diese hält bis zur ersten Pause an und ist völlig verdient. Wird es mal heiss vor dem Kasten, ist Simon Hrubec zur Stelle. Die ZSC Lions dürfen sich übrigens vor über 7000 Zuschauerinnen und Zuschauern am Season Opener beweisen. Auch der Limmatblock ist gut gefüllt und machte gute Stimmung zur unterhaltsamen Partie. So soll's auch sein.
Turbo
Im Mittelabschnitt brauchen die Zürcher etwas mehr vier Minuten, um die Partie in die richtigen Bahnen zu lenken - besser gesagt zu entscheiden. Strömwall, Riedi und Andrighetto sorgen für das zwischenzeitliche 4:1 für den Zett. Bei den Adlern sorgt dazwischen Plachta für einen Anschluss- und Ehrentreffer. Dann aber wird es ruppig im Schlussgang. Mannheim will die Niederlage nicht einfach so hinnehmen und bedient sich dem guten alten Faustkampf und Rauferei. Braucht es dass in einem Testspiel? Nein. Ist es unnötig? Wohl eher. Doch das Publikum liebt es und es wird nochmals richtig laut in der Arena. Jesper Frödén sorgt zum Schluss für den krönenden Abschluss und 5:1-Schlussstand.
(Marko Filipovic)
























