Sein Tag beginnt auf dem Eis in der KEK und geht am Nachmittag bei Julius Bär weiter. Ein Einblick in den Alltag eines GCK Lions-Spielers zwischen Sport, Arbeit und Ausbildung.
Früh auf den Beinen
«Mein Tag beginnt meistens gegen 7:30 Uhr. Zum Frühstück esse ich oft etwas Kleines, zum Beispiel Müsli. Wenn ich etwas mehr Zeit habe, mache ich mir auch gerne Rührei. Danach geht es für mich bereits Richtung Küsnacht in die KEK.
Gegen 8:30 Uhr komme ich in der KEK an und mache mein Material bereit. Bevor das Training beginnt, habe ich eigentlich immer das gleiche kleine Ritual: Ich tape einen Stock und kontrolliere, ob ich meine Eisen oder Schlittschuhbändel wechseln muss. Um 9:15 Uhr beginnt dann das Off-Ice-Training, bevor es um 10:30 Uhr aufs Eis geht.
Das ist für mich ganz klar der beste Teil des Tages. Ich mag eigentlich den ganzen Morgen rund ums Eishockey, aber das Eistraining ist definitiv mein Highlight. Um 12 Uhr sind wir fertig und danach gehe ich meistens mit Teamkollegen Mittagessen. Was wir essen, entscheiden wir spontan – meistens etwas Einfaches wie Pasta oder Reis mit Fleisch.
Vom Eis ins Büro
Nach dem Mittagessen fahre ich nach Altstetten. Kurz vor 14 Uhr beginnt mein Arbeitstag bei Julius Bär. Ich arbeite aktuell in der Abteilung Security Transfers. Dort kümmern wir uns unter anderem um die Ein- und Ausgänge sowie um interne Transfers von Wertschriften. Da ich erst gerade mit dem Praktikum angefangen habe, bin ich im Moment vor allem noch dabei, alles kennenzulernen und möglichst viel zu lernen.
Zu meinem Praktikum bin ich nach zwei Jahren Schule gekommen. Jetzt bin ich im ersten von zwei Praktikumsjahren, also insgesamt im dritten von vier Ausbildungsjahren. Ich arbeite meistens montags, mittwochs und donnerstags bei Julius Bär. Am Freitagnachmittag habe ich Schule und dienstags haben wir meistens ein Spiel.
Der Wechsel vom Eishockey ins Büro ist natürlich speziell. Ich finde es aber gut, auch einmal eine Abwechslung zum Eishockey zu haben und Dinge fürs Leben zu lernen. An einem Spieltag arbeite ich nicht. Dann kann ich mich voll auf das Eishockey konzentrieren und habe den Kopf frei fürs Spiel.
Feierabend
Gegen 17 Uhr mache ich mich bereits wieder auf den Heimweg und bin ungefähr um 18 Uhr zu Hause. Nach dem Abendessen ruhe ich mich meistens noch etwas aus. Dann ist der Tag eigentlich schon wieder vorbei – und am nächsten Morgen geht es wieder von vorne los.
Wenn ich einen normalen Tag zusammenfassen müsste, würde ich sagen: Eishockey am Morgen, Arbeit am Nachmittag und dazwischen möglichst gut Energie tanken.»


















