«Was wäre, wenn...?» Die Limmatstädter hoffen, dass sie sich genau diese Frage nach diesem Wochenende oder gar schon Freitagabend nicht stellen müssen. Fakt ist, die Zürcher haben acht Siege zum Saisonstart aneinander gereiht. Der aktuelle Rekord liegt bei neun Siegen zum Auftakt. Gehalten vom HC Davos (2025/26) und Genève-Servette HC (2012/13). Nun also können die ZSC Lions den sonst schon sehr hübschen Start veredeln. Sie haben in Lugano 60 oder gar ein wenig Nachschlag Zeit, die Bianconeri niederzuringen und diesen Rekord zu egalisieren. Sollte das gelingen, können sie vor heimischem Publikum am Samstagabend gegen den amtieren Meister gar auf zehn Siege erhöhen und die Geschichte neu schreiben. Diese hypothetischen Ausgangslagen müssen und dürfen angesprochen werden, mehr aber auch nicht. Es wird interessant sein zu sehen, wie die Mannschaft damit umgeht. Zusätzlicher Druck? Völlig egal? Ein Spiel wie jedes andere mit hübschen Nebeneffekt? Fragen über Fragen. Die erste Antwort gibt es gegen 22:00 Uhr am Freitagabend in der Tessiner Cornèr Arena.
Statistiken
Lugano hat eine Rechnung offen mit dem ZSC. Zu einfach schien der Viertelfinal-Durchmarsch im vergangenen Frühling. Man sprach im Tessin trotzdem von einer guten Saison, war man doch im Vorjahr noch in den Play-Outs involviert. Der Saisonstart war für Lugano aber nicht aller erste Sahne. Dank einem Sieg in Lausanne (Mittwochabend, 5:2) ist Lugano auf Tabellenplatz 9 vorgerückt (11 Punkte aus acht Spielen). Ansonsten wären sie als Vorletzter Gastgeber am Freitag gewesen. Und der Auftritt in Lausanne hatte es in sich. Sie waren die klar bessere Mannschaft und dominierten die Löwen in Rot. Und Lugano hätte sicher Bock, den Partycrasher für den ZSC zu spielen. Gleiches gilt, sollte Lugano nicht gewinnen, für Fribourg am Samstagabend. Als amtierender Meister den ZSC-Express stoppen, klingt sexy oder? Wir hoffen natürlich auf zwei Siege unseres Zett und einem schönen Fest am Samstagabend im Löwenkäfig.



















