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Duell der Raubtiere

Duell der Raubtiere

Freitag Langnau, Sonntag Genf. Auf die Zürcher wartet ein Wochenende der Raubtier-Duelle. Beide Teams sind tabellarisch hoch im Kurs.

Was nun? Die ZSC Lions haben die erste Saisonniederlage am vergangenen Dienstag erlebt. Kommen sie so gleich wieder in einen Flow am Freitag oder wird es gegen die hart arbeitenden Langnauer sowieso wie so oft ein Knorz? Wird der ZSC die Fehler analysieren können und besser machen? Oder passiert das Gegenteil und man will auch Biegen und Brechen wieder gewinnen? Es wird spannend sein, wie die Mannschaft von Claude Julien auf diesen ersten kleinen Dämpfer reagiert. Auf den sozialen Medien nahm man das 2:3 gegen Davos mit Humor und konnte nach zuvor starken zwölf Auftritten auch ein Auge zudrücken. Oder wie jemand meinte: «ach so fühlt sich das an...» Gemeint war damit, das Gefühl einer Niederlage. Hoffen wir Mal, dass am Freitag und am besten auch Sonntag wieder die alten Glücksgefühle zurückkehren.


Rückblick

Mitte September mussten die Zürcher im Emmental richtig beissen. Sie lagen 0:2 und 2:3 zurück, ehe sie die Partie noch drehten. Knak, Berni und Doppelpacker Baechler sorgten für die grosse Wende. Doch Langnau kann auch grosse Teams schlagen - ohne Probleme. Der vierte Tabellenplatz bestätigt dies und im Tatzenderby am Dienstag konnten sie sich für die Niederlage am Samstag (3:1 SCB in Langnau) gleich mit selbem Resultat in der Hauptstadt revanchieren. Als aktuell dritter kommt es Sonntag dann zum Duell mit Genf-Servette. Die erste Partie ging mit 3:0 an den Zett. Ein schwieriges Ding, denn in der vergangenen Saison konnten die Grenats vom Zett nicht bezwungen werden in vier Anläufen. 

 

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Jérôme Bachofner zeigt eine starke Saison. Er ist drittbester Scorer mit je fünf Toren und Assists.

 

Im Fokus: SCL Tigers

 

Bachofner & Co. rocken die Liga. Trainer Paterlini hat mit seiner Mannschaft einen tadellosen Saisonstart hingelegt und das wohl eher gegen jegliche Prognosen der sogenannten Experten. Neuzugang Emil Pettersson hat eingeschlagen und ist Topscorer mit 12 Punkten. Riikola folgt mit 11 und mit zehn Punkten dicht dahinter Jérôme Bachofner. Der eklige, quirlige und unermüdliche Ex-Lion hat seinen Platz im Ensemble von Paterlini gefunden und dankt mit wichtigen Toren. Überhaupt steht Langnau in dieser Saison mehr für Spektakel als Schablonen-Hockey - ohne dabei die Disziplin vermissen zu lassen. Im Dezember werden die SCL Tigers am Spengler Cup vertreten sein. Gut möglich, dass diese Mannschaft auch in Davos für Furore sorgen wird. 

Puljujärvi bleibt ein Grenats. Der Genfer Topshot hat bis 2030 verlängert.

 

Im Fokus: Genève-Servette HC

Das 0:3 in Zürich war resultattechnisch klar, die Partie aber sehr zäh. Genf fand keine Mittel um zu Scoren, waren aber über 60 Minuten lang nicht schlechter. Nun sind sie am Wochenende zum Punkten fast schon verdammt. Denn die letzten beiden Spiele gingen gegen Ambri (3:6) und Lugano (2:5) klar verloren. Am Freitagabend wartet dazu noch das heikle Auswärtsspiel in der Ajoie. Das beste Team aus der Romandie könnte, sollte das Weekend düster aussehen, den westschweizer Platz an der Sonne verlieren.  

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