Mit aller Macht zum Saisonsieg Nummer acht? Aber bitteschön, liebe ZSC Lions! Patrick Geering und sein Löwenrudel empfängt am Samstagabend den Lausanne HC, der damit seine vierte Partie in dieser Woche absolviert. Am Abend vorher geht es für Geoff Ward und seine LHC-Löwen daheim gegen den EHC Biel ans Werk, was wohl keine einfache Partie sein wird. Der EHC Biel wird bestimmt nach dem 3:6 gegen den Zett ebenfalls reagieren wollen. Die Hausherren aus der Limmatstadt dürfen sich diesmal auf frischere Beine verlassen und geniessen einen freien Freitagabend. Eigentlich sind in der aktuellen Phase Prognosen leicht gemacht, wäre da nicht die rutschige Unterlage der Swiss Life Arena, die ihre eigenen Gesetze schreibt.
Mentalität als Rezept
Die Stimmen in unseren Kommentarspalten sind sich einig: «Stell dir vor, der ZSC zieht sein Spiel 60 Minuten durch...!» Tatsächlich haben die Zürcher pro Spiel ein Drittel, dass wohl nicht in die Geschichtsbücher eingehen wird. Und doch hat die Mannschaft genügend Qualität und auch den Biss, den Job anständig zu erledigen. Aus sieben Spielen haben sich so 21 Punkte ergeben - unangefochten an der Tabellenspitze. Doch Eishockey ist ein schnelllebiges Business. In einer Woche mit drei Spielen, kann sich auch mal wieder alles ändern. Am Samstag zählt für den Zett natürlich nur ein Sieg. Und in der aktuellen Form spricht wenig dagegen. Das Powerplay von exakt 40%-Erfolgsquote bleibt eine bekannte Geheimwaffe diese Saison. Es wirkt sehr geschmeidig, sehr eingespielt und es scheint als würde die Traineridee von Fabio Schwarz und das Können der Akteure gut zu harmonieren. Lausanne, bedingt durch einige Ausfälle im Kader, kommt beim Überzahlspiel gerade Mal auf 12.50%-Erfolgsquote. Übrigens, Lausanne ist das Team der Strafenkönige. Mit 112 Minuten Strafen, thronen sie über allen. Kein gutes Zeichen, für die roten Löwen.



















