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«Sky hat mir geholfen, mein Selbstvertrauen zu steigern»

«Sky hat mir geholfen, mein Selbstvertrauen zu steigern»

Ein etwas anderer Rück- und Ausblick: Fünf Meisterspielerinnen beantworten fünf Fragen. Folge 4 ist Verteidigerin Aurela Thalmann gewidmet.

Du hast eine sehr gute Saison hinter dir und hast dich endgültig als Stammverteidigerin etabliert. Wie sehr profitierst du von Skylar Fontaine an deiner Seite?

 

Extrem. Die Chemie zwischen uns stimmt. Wir kennen unser Spiel so gut, dass es oft keine Kommunikation auf dem Eis braucht. Wir konnten sehr viel gegenseitiges Vertrauen aufbauen. Speziell letzte Saison habe ich sehr viel von ihr profitiert und sie hat mich unterstützt, mein Selbstvertrauen zu steigern. Das hat mir in dieser Saison geholfen, mein Spiel zu verbessern und auch unabhängig von Sky eine solide Verteidigerin fürs Team zu werden.

 

Offensichtlich hast du auch mehr Lust daran gefunden, dich offensiv einzubringen. Worauf führst du das zurück?

 

Auf das gesteigerte Selbstvertrauen. Für mich war es wichtig, zuerst hinten sicher zu sein und dann offensiv zu werden. Von guten Spielerinnen umgeben zu sein, hilft natürlich auch immer.

 

Wann warst du dir sicher, dass du deinen dritten Meistertitel in Folge wirst feiern können?

 

Die Enttäuschung nach dem verlorenen Spiel vier war sehr gross. Aber wir konnten schnell damit abschliessen und wussten, am Sonntag winkt eine neue Chance. Wir fühlten uns sehr gut und hatten unglaublich viel Spass. Ich glaube, das Tor zum 0:3 war entscheidend. Doch sicher war ich mir erst in den letzten zehn Sekunden.

 

Was machst du beruflich? Hast du genügend Zeit für Trainings, Spiele und Erholung?

 

Ich habe ein Studium begonnen, das mir leider nicht so gefällt. Inzwischen weiss ich, dass ich den Studiengang wechseln werde. Dieses Jahr hat mir aber gezeigt, dass Studium und Hockey unter einen Hut zu bringen sehr anspruchsvoll ist. Ich weiss noch nicht genau, wie ich es nächste Saison machen werde, damit ich meine Leistung im Studium sowie im Hockey erbringen kann, ohne dass die Regeneration zu kurz kommt. Einen Studiengang zu finden, der mir zu 100% gefällt, wird sicherlich dazu beitragen.

 

Dein Wunsch für nächste Saison?

 

Sehr viel Spass und Gesundheit. Ich bin in Zürich sehr glücklich. Wir haben ein super Team. Ich strebe danach, mich als Spielerin sowohl auf als auch neben dem Eis weiterzuentwickeln, um dem Team zum nächsten Titel zu verhelfen.

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