Eine Doppeltorschützin, zwei Premieren und ein weiterer Shutout: Obwohl den ZSC Lions Frauen gegen den ersatzgeschwächten Aufsteiger Lausanne Féminin – es fehlten sechs Stammspielerinnen – nicht alles nach Wunsch gelang, war der klare 4:0-Sieg mehr als verdient. Wer 55 Minuten auf ein Tor spielte und gefühlte 50 Abschlussversuche hatte, dessen Torausbeute hätte eigentlich höher ausfallen können. Doch das ist Jammern auf hohem Niveau.
Captain Lisa Rüedi fiel erneut mit einer Tor-Doublette auf und ebnete ihrem Team den Weg zum Sieg. Sie hat sich mit fünf Treffern als beste Skorerin der ZSC Lions Frauen etabliert. Je eine Premiere feierten Noemi Molag und Stefanie Wetli. Molag spielte nach 13 Einsätzen in der Saison 2025/26 für das aufgelöste Ambri-Piotta-Team ihr erstes Spiel im ZSC-Dress. Die 16-Jährige fügte sich nahtlos in die Sturmreihe mit Hannah Estermann und Giulia Romerio ein. Die zweite Premiere geht an die 26-jährige Nati-Verteidigerin Stefanie Wetli, die nach langer Verletzungspause in ihrem dritten Spiel ihr erstes Tor für die Zürcherinnen schoss. Keine Premiere war der zweite Shutout von Torhüterin Alisha Berger. Die wenigen hochkarätigen Chancen der Waadtländerinnen – darunter drei Alleingänge – entschärfte sie sicher.
Das nächste Meisterschaftsspiel der ZSC Lions Frauen steht erst am Samstag, 10. Oktober, auswärts gegen den SC Bern an. Mit Stefanie Wetli und Nora Harju stehen zwei Zürcherinnen im Aufgebot des Women's National Teams, das in der kommenden Woche im Rahmen der Euro Hockey Tour in Lahti auf Schweden, Finnland und Tschechien trifft. Auf Pikett sind Alisha Berger, Aurela Thalmann und Jana Peter. Die U18-Auswahl spielt am 5. Oktober ein Testspiel gegen die U16-Elite des EV Zug. Aufgeboten sind Norina Schrupkowski und Enya Frolik – Noemi Molag ist auf Pikett.

























