Telegramm

14.03.2017 20:15 | Hallenstadion Zürich
Zuschauer: 10'202

ZSC Lions
1 : 2
0:0 / 1:1 / 0:1
HC Lugano
1
Tore
2
31
Torschüsse
24
6
Strafen 2’
5
Torschützen
23’ Wick
1:0
1:1
34’ (Zackrisson) Vauclair
1:2
55’ (Hofmann, Lapierre) Vauclair
Aufstellung ZSC Lions
Tor: Schlegel (Flüeler)
1: Geering, Rundblad | Wick, Suter, Herzog
2: Marti, Seger | Kenins, Sjögren, Schäppi
3: Siegenthaler, Ph. Baltisberger | Pestoni, Trachsler, Künzle
4: Guerra, Hinterkircher | Bachofner, Shannon, C. Baltisberger
Aufstellung HC Lugano
Tor: Merzlikins (Manzato)
1: Furrer, Chiesa | Klasen, Zackrisson, Bürgler
2: Vauclair, Ulmer | Hofmann, Martensson, Bertaggia
3: Ronchetti, Hirschi | Sannitz, Lapierre, Fazini
4: Sartori, Reuille | Romanenghi, Gardner, Walker
Roman Wick
Topskorer
Linus Klasen
Patrick Geering
Best Player
Julien Vauclair
Schiedsrichter
Mollard, Vinnerborg | Castelli, Wüst
Bemerkungen

ZSC Lions ohne Nilsson (verletzt), Blindenbacher, Thoresen (beide gesperrt). HC Lugano ohne Kpargahi, Brunner, Fontana (alle verletzt), Wilson, Riva, Morini (alle überzählig). Pfostenschuss Hofmann (28'), ZSC Lions von 58:52 bis 60:00 ohne Goalie, Time Out ZSC Lions (59:05).

14.03.2017

Der ZSC muss das Break hinnehmen

Empfindliche Heimniederlage für die ZSC Lions, die nun in der Resega gewinnen müssen, wenn sie ihre Saison am Leben halten möchten.

Der “Jetzt erst recht„-Gedanke verhilft den Zürchern und ihrem dezimierten Kader nicht zum dritten Sieg gegen Lugano. Zu oft sündigen die Hausherren im Abschluss, unter anderem dreimal alleine vor Elvis Merzlikins. Nur Gelbhelm Wick vermag den Puck zum zwischenzeitlichen 1:0 zu versenken. Aber die vielleicht kapitale Niederlage ist nicht alleine an der Chancenverwertung festzumachen. Insgesamt entwickelt der Zett zu wenig Druck auf das Gehäuse der Tessiner. Ein Sinnbild dafür gibt das Powerplay ab: Zu viele Pässe, zu wenig Schüsse. Dabei wäre gerade heute, wo mehrere Kreativgeister fehlen, das simple Spiel zu forcieren gewesen.

Ausgerechnet Vauclair

Eine Lektion, wie man aus wenig viel macht, erteilt Lugano den Lions. Ein weiteres Mal ist der HCL bei Gleichzahl an Feldspielern den Blauweissroten unterlegen, mit zwei typischen Playoff-Toren krallen sich die Panther trotzdem den Sieg. Beim ersten Treffer feuern sie aus allen Lagen solange Pucks auf Niklas Schlegel, bis einer frei zu liegen kommt und verwertet werden kann. Beim Game-Winning-Goal sechs Zeigerumdrehungen vor Schluss wird in Überzahl nicht lange gefackelt, als die Scheibe in den hohen Slot durchrutscht. Dass mit Rückkehrer Julien Vauclair ausgerechnet jener Akteur gleich beide Tore Luganos erzielt, der im Auftaktsmatch Robert Nilsson aus der Serie nahm und Inti Pestoni übel gegen den Kopf checkte, hinterlässt natürlich einen sehr bitteren Nachgeschmack.

Auswärtssieg notwendig

Auch wenn die Serie endgültig gegen die Löwen zu laufen begonnen hat, ist Hadern das einzige, was sie nun nicht tun dürfen. Eine, im Idealfall zwei Chancen bleiben dem Team von Hans Wallson, um die Bianconeri schliesslich doch noch in die Knie zu zwingen und in den Halbfinal vorzustossen. Der erste Schritt dazu muss diesen Donnerstag erfolgen, mit einem Husarenstück in der Resega.

(Sandro Frei)

ZSC Lions vs HC Lugano

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Viertelfinal 5 | ZSC Lions - HC Lugano 1:2
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ZSC Lions TV - Update

ZSC Lions - HC Lugano: Alle ZSC-Tore und Reto Schäppi im Interview.