Matchbericht
Ins Schwarze getroffen! Doppeltorschütze Bastl erzielt hier das 1:0.

Ins Schwarze getroffen! Doppeltorschütze Bastl erzielt hier das 1:0.

Wichser bleibt bei seinem ersten Spiel mit Rappi im Hallenstadion erfolglos.

Wichser bleibt bei seinem ersten Spiel mit Rappi im Hallenstadion erfolglos.

Obwohl der Zett das bessere Team stellt, leistet Rappi lange Widerstand.

Obwohl der Zett das bessere Team stellt, leistet Rappi lange Widerstand.

Auch weil die Lions im Powerplay das Tor nicht treffen, bleibt es lange Zeit eng.

Auch weil die Lions im Powerplay das Tor nicht treffen, bleibt es lange Zeit eng.


Löwen bezwingen auch Rapperswil

06.01.2012

ZSC Lions - Rapperswil-Jona Lakers 4:2 (1:0/1:1/2:1)

Die ZSC Lions gewinnen gegen Rapperswil mit 4:2. Die Partie ist lange Zeit offen, weil sich die Löwen vor allem im Powerplay schwer tun.

Fünf Überzahlsituationen lassen die Stadtzürcher heute ungenutzt verstreichen - allesamt während des Spielstandes von 2:1. Statt Treffern im Powerplay bleibt das Zürisee-Derby im Hallenstadion lange Zeit eine enge Kiste. Dabei laden die Gäste aus Rapperswil den ZSC mit dummen Strafen förmlich zum Toreschiessen ein. Selbst Bob Hartley zeigt sich in Bezug auf die Ineffizienz der Special Teams ratlos: "Wir betreiben Videostudium, arbeiten oft am Powerplay. Vielleicht reüssieren wir dann in den wichtigen Spielen im Powerplay." Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Und im Moment siegen die ZSC Lions auch ohne erfolgreiche Überzahlformationen.


Zwei Vorzeige-Tore

Heute gibt die Paradelinie um Pittis, Monnet und Bastl den Ausschlag für drei Punkte. Sie ist sowohl für das 1:0 (7') als auch das vorentscheidende 3:1 nach 53 Zeigerumdrehungen zuständig. Die beiden Tore sind in ihrer Entstehung identisch: Beide Male sorgt Center Pittis für die zündende Idee, Monnet für die perfekte Vorlage und Bastl für den eiskalten Abschluss. Schnell, kreativ und präzis - genau so müssen die Lions skoren. Zwischen diesen beiden Treffern kontrolliert der ZSC zwar das Spiel, er kann die zahlreichen Fehler Rapperswils, welche der Zett mit einem energischen Forechecking oftmals selber provoziert, aber nicht bestrafen. Nach McCarthys 2:0 (21') und dem postwendenden Anschluss Hürlimanns bleibt es in Oerlikon deshalb lange beim knappen 2:1 Vorsprung.


Publikum zeigt Unmut

Zeitweise macht sich dann sogar eine leichte Verzweiflung auf den Rängen bemerkbar. Das Versagen im Powerplay geht nicht spurlos am Publikum vorbei. Die Scheibe läuft zwar gut durch die Reihen des Heimteams, in eine gefährliche Schussposition spielt sich der ZSC aber nur selten. Nach dem hochverdienten 3:1 von Bastl dürfen sich die Fans dann auf der sicheren Seite fühlen. Burkhalters 3:2 kommt erstens zu spät und wird zweitens in dessen Wert durch Tambellinis Treffer ins leere Gehäuse kurz darauf wieder gemindert. Morgen gastiert der Stadtklub in Kloten und absolviert dort sein erstes Auswärtsspiel im 2012. "Ein Gegner mit wenig Schwächen", meint Hartley. Und Verteidiger Geering sagt voller Vorfreude: "Derbys sind immer gute Spiele. Hoffentlich können wir jenes morgen für uns entscheiden."

(Sandro Frei)

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