Shannon

Ryan Shannon

Ryan, was heisst NCAA?

National Collegiate Athletic Association.

Kannst Du uns die drei Begriffe «College», «High school» und «University» näher erklären? Wir haben hier ein anderes Schulsystem.

So unähnlich ist das amerikanische System nicht. Bei uns gibt es neun Jahre elementary school – hier in der Schweiz heisst das Volksschule –, dann geht man an die High school, die vier Jahre dauert. Mit dem Abschlusszeugnis der High school kann man nachher an eine Uni oder an ein College gehen. Der Unterschied zwischen diesen beiden Formen der Hochschule besteht darin, dass die Universität alle Fachrichtungen anbietet, das College aber nur eine.

Bist Du gedraftet worden?

Nein, ich war immer free agent.

Hattest Du das College abgeschlossen, ehe Du bei Anaheim eingestiegen bist?

Ja, ich habe das Studium mit dem Bachelor beendet.

Das Boston College hat in Sachen Verbindung von Studium und Sport einen ausgezeichneten Ruf...

Das ist richtig. Das Boston College hat im sportlichen Bereich drei hervorragende Teams: Das Footballteam, das Basketballteam und die Eishockeymannschaft.

War es schwierig, Schule und Sport unter einen Hut zu bringen?

Sicher braucht es persönliche Disziplin. Aber der Stundenplan ist so eingerichtet, dass Studium und Sport gut nebeneinander bewältigt werden können. Das Vorlesungspensum betrug etwa 20 Stunden pro Woche. Dazu kamen das Training und gut vierzig Spiele in der Regular Season und dann das Play-off.

Wann hast Du dich entschlossen, Berufsspieler zu werden?

Mit vier Jahren durfte ich meinen Vater zum ersten Mal an ein Spiel der New York Rangers begleiten. Das hat mir mächtig gut gefallen. Durch das Training und den sportlichen Erfolg bei den Junioren hat sich dann der Wunsch konkretisiert.

Welche waren neben dem Gewinn des Stanleycups die wichtigsten Ereignisse in deiner bisherigen Karriere?

Es waren drei Premieren: Das erste Spiel mit den Anaheim Mighty Ducks, mein erstes Tor in der NHL und mein erster Treffer im Madison Square Garden.

Was hast Du bereits über die Schweiz gewusst, als Du hier her kamst?

Ich nahm mit der amerikanischen Mannschaft an der WM in Bern teil. Ich empfand die Leute, denen ich begegnet bin, als intelligent, ruhig und überlegt.

Welches waren deine ersten Bemerkungen zu deinem neuen Leben hier?

Sportlich bin ich vom hohen Niveau des Hockeys in der Schweiz sehr beeindruckt, und der Kontakt mit den Leuten hier hat mir meinen Eindruck, den ich an der WM gewonnen hatte, bestätigt.

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