Schäppi

Reto Schäppi

Reto, Du hast am gleichen Tag Geburtstag wie ein weltberühmter Mann. Weisst Du, wen ich meine?

Ja. Das ist Wolfgang Amadeus Mozart.

Hörst Du dir seine Musik auch an?

Ich höre mir generell Musik, auch klassische Musik, an.

Bist Du nur Hörer oder hast Du einmal selbst versucht, ein Instrument spielen zu lernen?

Heute bin ich nur noch Hörer. Ich habe aber während meiner Schulzeit fünf Jahre lang Klavierunterricht gehabt.

Auf deiner Fiche steht «Schüler» als Berufsangabe. Besuchst Du noch eine Schule oder hast Du eine Schlussprüfung hinter dir?

Ich habe eine Matur mathematisch-naturwissenschaftlicher Richtung am Sport-Gymnasium Rämibühl hinter mir. Das Rämibühl hat ja den Ruf, eine sehr strenge Schule zu sein. Das habe ich auch so empfunden. Vor allem das erste Jahr war sehr hart.

Wo liegen deine fachlichen Interessen?

Bei Biologie und Chemie.

Kommst Du aus in einer sportlichen oder sportinteressierten Familie? Wie und wann kamst Du zum Eishockey?

Ich komme aus einer sportlichen Familie. Mein Vater und mein Onkel haben Eishockey gespielt, meine Mutter war Schwimmerin. Heute sind meine Eltern in erster Linie Fans bei den Spielen der Lions.

Dein Stammverein ist der EHC Wallisellen. Wie sieht dein Werdegang als Eishockeyspieler aus?

Wallisellen gehört zur Pyramide der ZLE und diese Pyramide hat in meinem Fall gespielt. Bei den unteren Nachwuchsteams spielte ich in Wallisellen sowie Dübendorf und von den Minis an war ich beim ZSC. Zuletzt spielte ich bei den Elite A-Junioren.

Hast Du bekannte Spieler als Trainer gehabt?

Ja. Henryk, Gruth, Jiri Faic, Vjeran Ivankovic sowie auch Bengt-Ake Gustafsson.

Wie sieht ein durchschnittliches Tagesprogramm bei dir aus?

Frühstück, dann Trainingsvorbereitung und Training, dann das tägliche Krafttraining im Olymp und Lunch. Falls wir kein Nachmittagstraining haben, habe ich diese Zeit zu meiner freien Verfügung. Bei Heimspielen bin ich gut zwei Stunden vor Spielbeginn im Stadion. Die Matchvorbereitung geschieht bei mir immer im gleichen Rhythmus. Ich könnte auch sagen, es sei eine Art Ritual.

Welches sind deine persönlichen sportlichen Ziele?

Zuerst will ich mir einen Stammplatz bei den Lions sichern. Mittelfristig möchte ich mich für die Nationalmannschaft qualifizieren.

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