Matchbericht

Wieder viel zu viele Gegentore kassiert

27.11.2012

HC Fribourg-Gottéron - ZSC Lions 7:4 (4:1/1:1/2:2)

Statt einer Reaktion auf die 1:6-Heimschlappe gegen den HC Davos folgt für die ZSC Lions im Üechtland bei Gottéron die nächste empfindliche Niederlage.

Nichts wird es mit dem ersten ZSC-Sieg in Fribourg seit dem 16. Oktober 2009, als die BCF-Arena noch Saint-Léonard hiess. Die heutige Niederlage zeichnet sich schon nach 53 Sekunden ab: Gamache besitzt im Slot alle Zeit der Welt, um den Puck backhand in die Maschen zur erstmaligen Gottéron-Führung zu lupfen. Bärtschi korrigiert den Fehlstart zwar zehn Sekunden später wieder, sein 1:1 bleibt aber nicht lange auf der Anzeigetafel stehen, weil es die Lions ihrem Kontrahenten auch danach etwas gar einfach machen. Weitere Gegentore sind die logische Folge: Kwiatkowski kann aus zentraler Position alleinstehend zum 2:1 ansetzen (5'), beim 4:1 darf Desharnais seinen Slapshot auspacken, mit dem er haargenau ins Lattenkreuz trifft (20'), in der 25. Minute jubelt dann erneut Gamache, nachdem sämtliche Zürcher von ihm, Dubé und Brügger zu Statisten degradiert werden. Einzig beim zwischenzeitlichen 3:1 (10') kann den Löwen kein Vorwurf gemacht werden. Maurers Ablenker mit dem eigenen Schlittschuh ist schlicht unglücklich.


Armer Lukas Flüeler

Noch vor der Spielmitte geht es für den angeschlagenen ZSC gegen deutlich überlegene Drachen quasi nur noch um Schadensbegrenzung. Immerhin dies gelingt den Crawford-Jungs einigermassen - zwei erhaltenen Toren (6:2 Jeannin, 7:2 Sprunger) stehen drei erzielte (5:2 Kenins, 7:3 Ambühl, 7:4 Monnet) gegenüber. Leid tun darf einem Goalie Lukas Flüeler, der, bis vielleicht auf das 2:1, bei keinem der sieben Gegentreffer eine Chance hat. Vor allem in der Anfangsphase muss die Nummer 30 extrem unten durch, als praktisch jeder Angriff Fribourgs in einem Torerfolg endet. Flüeler bleibt im Kasten, selbst nachdem er im dritten Abschnitt ein sechstes und siebtes Mal hinter sich greifen muss.


Nicht mehr Zweiter

Damit sind die ZSC Lions den zweiten Tabellenplatz nun auch optisch los. Neben Fribourg zieht ebenfalls Zug am Stadtklub vorbei. Nach Verlustpunkten würde das Team von Marc Crawford sogar auf den siebten Rang zurückfallen. Der Zett muss sich sputen, will er bis Weihnachten nicht tatsächlich noch in den Abstiegskampf geraten.  

(Sandro Frei, Fribourg)

 

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