Matchbericht

Zeigt eine starke Leistung gegen die "Indianer": ZSC-Goalie Tim Wolf.

Die beiden Teams liefern sich ein "Kopf an Kopf-Rennen".

Am Ende müssen die Löwen erneut unten durch.


Niederlage trotz starkem Wolf

18.08.2012

Frölunda Indians - ZSC Lions 2:0 (1:0/0:0/1:0)

Die 20 nach Schweden mitgereisten ZSC-Fans können auch heute keinen Sieg ihres Teams bejubeln. Gegen die Frölunda Indians bleiben die Löwen sogar torlos, obwohl sie besser agieren als noch gestern.

27:30 Torschüsse - diese Bilanz zeigt, wie eng es in Göteborg zu und her ging. Gegen eine auch heute gut organisierte schwedische Mannschaft finden die Zürcher besser ins Spiel als noch gestern (Färjestads). Die grossen Torszenen bleiben allerdings erneut aus. Dazu fehlt es bei den Lions (noch) an Kreativität und Durchschlagskraft. Wick plus Kenins beim Stand von 1:0 sowie Shannon und Seger wenige Minuten vor Schluss besitzen die besten ZSC-Chancen. Bei Shannons Abschluss, der am Pfosten abklatscht, ist Pech mit im Spiel.


Shorthander bringt Entscheidung

In der Defensive liefert das Team von Marc Crawford eine engagierte Leistung ab, dennoch hat der Zett zwei Mal das Nachsehen. Wie schon gestern kassieren die Löwen das erste Gegentor auch heute in Unterzahl. Und wieder kann ihnen keinen Vorwurf gemacht werden. Während gegen Färjestads ein unglücklich abgelenkter Pass ausschlaggebend war, ist es heute eine schlicht zu gute Kombination Frölundas. Tömmernes bringt den Puck vors Tor, wo Brunnström backhand hinter seinem Rücken hindurch den späteren Schützen Kahnberg bedient, der nur noch ins offene Gehäuse einschieben muss. Sechs Minuten sind da gespielt. Das 2:0 und damit die Entscheidung fällt nach 47 Zeigerumdrehungen. Dabei kommt dem Zett - eigentlich in Überzahl agierend - ein Puckverlust Segers teuer zu stehen: Frölundas Sjöström übernimmt und Johansson macht den Shorthander perfekt.


Das "Wolf-Drittel"

Am meisten Mühe mit ihrem Gegner bekunden die ZSC Lions im Mitteldrittel, dem "Wolf-Drittel". Der Goalie muss etliche Top-Chancen vernichten, damit seine Mannschaft im Spiel bleibt. So pariert er beispielweise im 1:1 gegen Sjöström (28') und ist bei einem Nachschussversuch von Lynch (29') blitzartig zur Stelle. Schwer tut sich der Stadtklub in den zweiten 20 Minuten auch im Powerplay. In drei Überzahlsituationen schaut kaum ein Abschluss heraus. Hilfe leisten kann schon bald Neuzugang Gilbert Brulé. Er reiste nicht wie zuerst geplant von Kanada direkt nach Schweden in der letzten Woche, sondern wird am Sonntag in Zürich erwartet.

(Sandro Frei, Göteborg)

SubaruEWZcash HallenstadionMc DonaldsRufStadlerSympany Official Broadcasters