Matchbericht

Suri und Rappi behalten gegen den ZSC erstmals die Oberhand in dieser Saison.

Spektakuläre Flugeinlage in einem unspektakulären Spiel.

Besser fokussiert: Nur die Rapperswiler mit Blick zum Puck.

Das zwischenzeitliche 1:1 lässt den Zett hoffen. Vergeblich.


Diesmal Rapperswil obenauf

10.12.2011

Rapperswil-Jona Lakers - ZSC Lions 3:1 (1:0/0:1/2:0)

In Rapperswil muss der ZSC die zweite Niederlage an diesem Wochenende hinnehmen. Vom vermeintlichen Schritt nach vorne ist ein Schritt zurück geworden.

Die ZSC-Ausgabe 2011/12 bleibt ein Rätsel. Noch in Lugano und Langnau zeigte sich das Team verbessert und verbuchte mit beachtlichen zwölf erzielten Toren sechs Punkte. Wenige Tage später folgt die Ernüchterung. Zwei bescheidende Auftritte gegen Mannschaften, die hinter dem ZSC liegen, führen zu zwei Niederlagen. "Ein Punkt von möglichen sechs, das ist ein herber Rückschlag", bilanziert Peter Zahner.


Entscheidung im Powerplay

Dass die dritte Reise an den Obersee die schwierigste werden würde, dies zeichnete sich bereits nach gestern ab. Der Zett scheint die eben gewonnene Leichtigkeit wieder verloren zu haben, Rappi auf der anderen Seite befindet sich derzeit in einem Höhenflug. In der Tat agiert das Heimteam heute stilsicherer als in den ersten beiden Duellen in der Diners Club Arena. Vor allem in der Defensive verteilen die Lakers keine Geschenke mehr. Dafür wird die Truppe von Harry Rogenmoser mit einem Vollerfolg belohnt. Die beiden entscheidenden Tore erzielt Rapperswil in Überzahl. Riesen bringt seine Mannschaft nach fünf Zeigerumdrehungen erstmals vor eigenem Anhang in dieser Saison gegen den ZSC in Führung. Burkhalter führt die Lakers 11 Minuten vor Schluss auf die Siegerstrasse zurück, nachdem Down zwischenzeitlich ausgleicht. Goalie Flüeler macht bei beiden Gegentreffern eine unglückliche Figur. Beim 1:0 lenkt der Schlussmann die Scheibe selber über die Linie, nachdem er sich schnell verschieben musste. Das 2:1 Burkhalters ist ein dreckiges Würgetor. Den dritten Treffer muss Flüeler von der Bank aus verfolgen. Er fällt 49 Sekunden vor dem Ende ins leere Tor.


Dieselbe Erkenntnis

Die Löwen ihrerseits bleiben vieles schuldig. Das von Cunti und Down schön herausgespielte 1:1 sowie zwei Druckphasen - eine vor dem Ausgleich und eine in den Schlussminuten - bleiben die Ausnahmen. "Wir betreiben einen riesen Aufwand, machen aber zu wenig daraus", meint der ZSC-CEO. Man lasse sich zu viel in die Ecken drängen, fügt Zahner ein Beispiel an. Diese Erkenntnis muss er nicht zum ersten Mal in der laufenden Spielzeit machen. Eine aber dürfte noch viel mehr schmerzen: Die Lions sind, obschon sie im Tessin und im Emmental überzeugten, noch nicht aus dem Schneider.

(Sandro Frei, Rapperswil)

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