Cunti

Luca Cunti

Luca, der Name Cunti ist für langjährige Kenner der Eishockeyszene nicht unbekannt...

Mein Vater und seine beiden Brüder spielten bei Arosa. Mein Onkel Pietro hat später noch bei Chur und beim SC Bern gespielt. Er war auch Mitglied der Nationalmannschaft.

Hast Du diese Vätergeneration noch spielen gesehen?

Nein. Als Spitzensportler habe ich sie nicht am Werk gesehen, da mein Vater und mein Onkel Pietro recht jung wieder ins Berufsleben zurückkehrten. Aber ich habe von meinem Vater vieles lernen können. Er war mein Vorbild. Ein Idol hatte ich erst später. Das war Pavel Bure, von dem ich auch heute noch sage, dass er einer der Grössten unter den Grossen des Eishockeys gewesen ist.

Ist die Familie Cunti aber auch heute noch sportlich tätig?

Ja, Golf spielt eine wichtige Rolle. Im Sommer bin ich auch dabei.

Du bist nicht in Arosa aufgewachsen, kennst aber sicher Namen von Aroser Spielern, die früher einmal beim ZSC gespielt haben, oder?

Ja, Kim Lindemann, der aber einige Jahre älter ist als ich.

Auf Deiner Fiche steht beim Beruf «Student». Welche Schullaufbahn hast Du hinter Dir? Studierst Du jetzt neben dem Hockey?

Ich habe in Zürich das Minerva Sportgymnasium besucht und dann 2007 die amerikanische Matura gemacht. So konnte ich in der St. Cloud State University studieren und gleichzeitig Eishockey spielen. Jetzt absolviere ich neben dem Hockey ein Fernstudium in Psychologie. Es ist zwar hart, allein zu lernen, dafür kann ich mein Lerntempo dem Hockey anpassen.

Du hast zuerst bei Chicago Steel gespielt, wie Mark Bastl einige Jahre vor Dir...

Dort habe ich eine halbe Saison mitgewirkt und bin daraufhin für die nächste Saison zu Rimouski Oceanic, einem Club in Quebec gegangen. Dort blieb ich bis im Frühjahr 2009 und kehrte dann in die Schweiz zurück.

Geht man auf die Homepage von Rimouski, so liest man dort den Hinweis, dass auch Sidney Crosby in dieser Mannschaft gespielt hat. Hast Du ihn gekannt oder sogar mit ihm gespielt?

Nein, leider habe ich weder mit ihm gespielt, noch ihn persönlich gekannt. Er ist zwei Jahre älter als ich, war bereits 2005 gedraftet worden und spielte schon als Achtzehnjähriger bei den Pittsburgh Penguins.

Bist du einmal mit einem NHL-Team in Kontakt gestanden?

Ja, ich stand mit Tampa Bay viel in Kontakt. Ich mochte die Organisation gut, jedoch war ich nicht gut genug, um es zu schaffen.

Du bist Leser der NZZ. Welche Rubriken interessieren Dich besonders? Bist Du politisch interessiert?

Die Initialzündung ist eigentlich eine familiäre: Meine Schwester arbeitete für die NZZ als Producer. So habe ich mich mit der Zeit in die Materie eingelesen und bin heute politisch interessiert.

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