Ch. Baltisberger

Chris Baltisberger

Chris, wie oft kommen dir die Erinnerungen an die Finalserie des letzten Frühjahrs wieder hoch? Als Zuschauer hat man den Eindruck gehabt, es sei dir beim Spielen sehr wohl gewesen...

Das sind Erinnerungen, die ich sehr gerne hochkommen lasse. Es war eine unvergessliche Zeit. Und ich nehme sie auch als Motivation, noch härter zu arbeiten, damit ich dies baldmöglichst wieder erleben darf. Sehr speziell war, dass ich erst im Laufe der Saison zum Team stiess und dann gleich den Meistertitel gewann.

Es war aber nicht dein erster Meistertitel, oder?

Nein. Mit den Novizen Elite und den Elite A Junioren wurde ich insgesamt drei Mal Schweizermeister.

Du hast das Eishockey-ABC in Urdorf gelernt. Sind dir Namen anderer Spieler bekannt, die in Urdorf begannen und später in der NL A tätig gewesen sind?

Na klar, Martin Kout, Robert Slehofer sowie die Gebrüder Lemm. Eine Generation früher waren es Miguel Lehman sowie Hans Schmid, welche auch für kurze Zeit meine Trainer in Urdorf gewesen sind.

Kommst Du aus einer Sportlerfamilie?

Nicht aus einer Sportlerfamilie, aber aus einer sportlichen Familie. Mein Vater hat Fussball und Eishockey gespielt, aber nicht profimässig.

Wie kamst Du zum Eishockey?

Ich bekam auf Weihnachten einmal ein paar Schlittschuhe und wollte diese gleich ausprobieren. Ich trat dann wenig später - mit 4 Jahren - dem EHC Urdorf bei.

Wer waren deine bisherigern Trainer und wie hast Du von ihnen profitiert?

Ich hatte einige Trainer, die mich auf meinem Weg begleiteten. Jeder Coach konnte mir etwas mitgeben, das ich in meinen Rucksack packte. Ich möchte darum nicht einen herauspicken, denn ich bin allen sehr dankbar.

Wo ortest Du den Moment, wo dir die entscheidende Leistungssteigerung zum künftigen Spitzenspieler gelang?

Ich denke das war, als ich den Sprung von den Junioren in die NLB schaffte. Ich durfte dort schon früh Verantwortung übernehmen, was mir in meiner Entwicklung enorm geholfen hat. Zudem wurde mir stets aufgezeigt, was es braucht, um in der höchsten Spielklasse der Schweiz zu spielen.

Ist diese Saison deine erste als Profisportler oder hast Du bei GCK Lions neben dem Hockey noch gearbeitet?

Nein, ich habe im Sommer 2011 meine kaufmännische Lehre abgeschlossen. Nun befinde ich mich in meiner zweite Saison als Profi.

Hast Du auch jetzt noch im Sinn, deine freie Zeit für etwas Berufliches einzusetzen, sprich Job, Sprach- oder Computerkurs?

Momentan möchte ich voll auf die Karte Eishockey setzen. Eine Weiterbildung wird früher oder später aber sicher ein Thema für mich.

Welches sind die sportlichen Highlights in deiner bisherigen Karriere gewesen?

Natürlich der Schweizermeistertitel mit den ZSC Lions letzte Saison. Das erste NLA-Spiel war auch sehr speziell und unvergesslich für mich. Aber auch das erste NLB-Spiel möchte ich erwähnen, wo mir sogleich der erste Treffer gelang.

Wie sieht deine persönliche Matchvorbereitung aus?

Warm-up und Mittagessen mit der Mannschaft, danach zu Hause ein wenig relaxen. Ich begebe mich dann meistens gut zweieinhalb Stunden vor Spielbeginn ins Stadion. Bei Auswärtsspielen ist wegen der Reise das Programm gegeben.

Welche persönlichen Ziele hast Du dir diese Saison gesteckt?

Ich will mir einen Stammplatz im Team ergattern.

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