Cyrill Bühler
Cyrill, man hört, das Training sei intensiver geworden als früher. Müsst ihr auch mehr Zeit investieren?
Der Trainingsbetrieb steht in qualitativer wie auch in quantitativer Hinsicht auf einem höheren Niveau als in der letzten Saison. Es werden nun am Nachmittag neben der individuellen Arbeit im Kraftraum auch in der Gruppe Trainings auf dem Eis durchgeführt.
Die Freizeit ist damit auch etwas kürzer geworden. Wie gestaltest Du sie?
Da ich allein lebe, treffe ich mich gerne mit Freunden. Im Sommer bin ich häufig im See oder in der Limmat baden gegangen. Abends esse ich oft auswärts.
Kochst Du auch für Dich allein?
Ja. Aber ich möchte es etwas differenzierter sagen: Ich stehe lieber am Grill als am Herd.
Bist Du vor allem ein Fleischesser?
Nein gar nicht. Auch ein Teller gute Pasta ist mir etwas wert.
Man hat früher von Dir gelesen, dass Reisen und Musik zu Deinen Hobbies gehören? Ist das noch so oder haben sich Deine Präferenzen geändert?
Die Präferenzen sind gleich geblieben. Meistens mache ich nach der Saison vier Wochen Ferien. Bisher war ich vor allem in Südamerika und Südostasien. Nur Afrika hat mein Fuss noch nie betreten.
Bist Du ein sogenannter Rucksacktourist?
Ja, das trifft auf mich zu.
Nun zu Deinen Interessen in Sachen Musik. Hast Du Dich auch einmal musikalisch betätigt und ein Instrument gespielt? Wäre dies auch heute noch eine Option?
Ich besitze seit vier Wochen eine Gitarrre, bin dann auf die Suche nach einem Lehrer gegangen und fündig geworden und werde nun demnächst mit dem Unterricht beginnen. Früher war ich ausschliesslich Musikkonsument.
Kommst Du dazu, neben dem Hockey noch etwas anderes im beruflichen Bereich zu tun?
Ich habe seinerzeit eine KV-Lehre gemacht und arbeite jetzt an zwei Nachmittagen pro Woche in einer Personalberatungsfirma.































