Vision
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Warum braucht es ein neues Eisstadion? | Die ZSC Lions leiden unter der Terminproblematik im Hallenstadion. Viele Meisterschaftsspiele, ca. 30% können nicht an den vorgegebenen Daten gespielt werden und müssen auf ungünstige Daten verschoben werden. Auch in den Playoffs besteht die Gefahr, dass aufgrund von Generalversammlungen Heimspiele nicht stattfinden können und verschoben werden müssen (wie z.B. Playoffs 2008). Für die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb ist das Hallenstadion terminlich nicht flexibel. Zum Teil müssen Spiele in anderen Städten ausgetragen werden (wie z.B. Champions Hockey League 2008/09 in Rapperswil). Die ZSC Lions haben limitierte Vermarktungs- und Gastronomierechte im Hallenstadion. Die ZSC Lions leiden unter fixierten strategischen Partnerschaften der AG Hallenstadion (z.B. Feldschlösschen, Ticketcorner,etc.). Das Hallenstadion ist eine Eventarena, aber kein eigentliches Eishockeystadion. Die Stimmung ist sehr oft ungenügend. Durch die flach abfallenden Zuschauerränge und die Distanz der Zuschauer zum Spielfeld geht die Stimmung verloren. Zum Teil ist die Sicht auf das Feld sehr schlecht und sehr viele Plätze können aus diesem Grund nicht verkauft werden. Die ZSC Lions haben für die eigenen Bedürfnisse (Nachwuchsbetrieb) zu wenig Eisstunden auf Zürcher Kunsteisbahnen. Deshalb muss auf andere Kunsteisbahnen innerhalb und ausserhalb des Kantons Zürich ausgewichen werden.
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Warum an diesem Ort und nicht anderswo? Muss es in der Stadt sein? | Die ZSC Lions sind ein Stadtzürcher Club! Möglichkeiten ausserhalb der Stadt wurden geprüft. Allerdings sind die Nachteile zu gross und viele Unbekannte können nicht beantwortet werden (Fanverhalten, Fanakzeptanz, lokale Behörden, etc.). Zudem könnten die Sicherheitskosten in einem Vorort von Zürich nicht getragen und verantwortet werden. Auf dem Stadtgebiet von Zürich wurden in gemeinsamen Abklärungen der Stadt Zürich und den ZSC Lions mehrere Standorte geprüft. Drei mögliche Standorte wurden vertieft geprüft. Die Priorität ergab aufgrund verschiedenster Kriterien wie - Erschliessung (ÖV, MIV, Parkierung) - Städtebauliche Verträglichkeit (Topografie, Landmark) - Soziale Verträglichkeit (Immissionen, Nutzungs-Synergien) - Sicherheitsdispositiv (Belastung Quartier, Synergien) - Rahmenbedingungen (BZO, Akzeptanz Bevölkerung) - Nutzungskonflikte (Verdrängungsfolgen) folgende Resultate: - Prio 1 Zürich Altstetten (untere Islern) - Prio 2 Zürich Nord (offene Rennbahn Oerlikon) - Prio 3 Zürich Auzelg
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Was passiert, wenn die Arena nicht gebaut werden kann? | Dann müsste die Priorität 2, offene Rennbahn in Oerlikon geprüft werden. Allerdings würde das unsere Bemühungen um 2 bis 3 Jahre zurückwerfen. Gleichzeitig stellt sich für uns mittelfristig die Existenzfrage. Die bereits beschriebene Situation im Hallenstadion ist derart unbefriedigend, dass die wirtschaftlichen Nachteile derart bedeutend sind, dass diese Frage gestellt werden muss.
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