Stadionprojekt

Eishockey- und Sportarena der ZSC Lions

Stand der Dinge

Auslösung der nächsten Planungsphase für die Eishockey- und Sportarena der ZSC Lions

Ende April 2013 wurde das im Rahmen eines internationalen Architekturwettbewerbs erkorene Siegerprojekt „Theatre of Dreams“ von Caruso St. John Architects, das eine Volleyball- und Eishockeyarena beinhaltete, der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. In der Zwischenzeit wurde das Projekt betrieblich detailliert analysiert und optimiert.

Nach Durchführung des Wettbewerbs wurde im Namen der privaten Bauherrschaften ZSC Lions und Volero das Projekt aufgrund seiner hohen Komplexität einer detaillierten betrieblichen und finanziellen Analyse unterzogen. Die Komplexität einer Arena, bei der zwei unterschiedlicher Sportarten mit teilweise hohem Zuschaueraufkommen betrieben werden müssen, zog zusätzliche technische und rechtliche Auflagen und Anforderungen nach sich, so dass die betriebliche Effizienz und damit auch die finanzielle Tragbarkeit des Projekts in Frage gestellt wurden. Daraufhin haben sich die Bauherren entschlossen, von der Idee einer Duplexarena Eishockey/Volleyball Abstand zu nehmen und wieder eigene Wege zu gehen. Das Projekt wurde auf der Basis des Siegerprojekts redimensioniert, entschlackt und überarbeitet. Das überarbeitete Modell verfügt über einen robusten Finanzplan und wird nach wie vor namhaft privat finanziert. Die Stadt unterstützt das Vorhaben, indem sie das Land im Baurecht abgibt, ein Darlehen in Höhe von CHF 120 Mio. zu Selbstkosten sowie einen Betriebszuschuss von max. CHF 2 Mio. p.a. für den Breiten-, Nachwuchs- und Spitzensport gewährt. Die städtischen Unterstützungen erfordert eine Zustimmung durch den Gemeinderat und das Stimmvolk.

Peter Zahner CEO ZSC Lions: „Es war den Versuch wert, die Idee einer Duplexarena Eishockey/Volleyball zu prüfen. Leider hat die hohe Komplexität und die damit verbundenen Kosten zweier Betriebe unter einem Dach innerhalb eines beschränkten Perimeters, die erhofften Synergieeffekte zu Nichte gemacht.“

Volero wird sich neu orientieren und sucht einen alternativen Standort in Zürich. Die erarbeiteten Erkenntnisse und Resultate nimmt Volero mit und wird auf diesem an einem neuen Standort aufbauen können. Die Trennung erfolgt im besten Einvernehmen der beiden Clubs.

Stav Jacobi Präsident Volero: „Es war immer klar, dass wenn sich die Kombination so nicht umsetzen lässt, wir als gleichwertiger aber doch „kleinerer“ Partner eine Alternative suchen. Wir nehmen aus diesem Projekt sehr viel Know How, eine gute Planungsbasis wie auch weiterhin die Unterstützung der Stadt mit. Langfristig benötigt der Club dringend eine eigene Infrastruktur, um auf diesem internationalen top Niveau bestehen zu können.“

Fragen und Antworten als Beilage zur Medienmitteilung

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